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17.02.2018 // KENTERTRAINING DES WSV BRÜHL

So richtig kalt war es an den sechs Samstagen von Januar bis Februar nicht, aber von den Brühler Paddlern waren doch alle froh die Vorbereitung auf die kommende Saison im warmen Brühler Hallenbad abhalten zu können.

Die jeweils zweistündigen Trainingseinheiten haben sich wieder großer Beliebtheit erfreut und in Spitzenzeiten tummelten sich rund 30 Paddler im Wasser und am Beckenrand. Entsprechend viele Kajaks wurden bereit gestellt und auch ein Board für Standup-Paddling lag zum Üben bereit.

Die Trainer unter der Leitung von Achim Christ taten wieder ihr bestes, um den Paddlern die Techniken gegen das Kentern beizubringen. Die Paddelstütze – gekonnt ausgeführt – lässt einen erst gar nicht ins Wasser fallen. Ist es doch soweit gekommen, ermöglicht die Kenterrolle ohne große Kraftanstrengung wieder aufzutauchen.

Es ist eine Frage der Technik. Manchen Paddler gelingt der Durchbruch eher und manche benötigen ein langes Training um zum gewünschten Erfolg zu kommen. Aber wenn es dann klappt, dann tauchen freudestrahlende Gesichter aus dem Wasser auf.

Doch was passiert, wenn man auf einer großen Wasserfläche gekentert ist und nicht mehr aufrollen konnte?

Mit diesem Sicherheitsaspekt befasste sich Andreas Körner und brachte den Interessierten in Theorie und Praxis den Wiedereinstieg in das Kajak auf dem Wasser bei. Alleine oder zu zweit, mit Paddelfloat – ein aufblasbares Kissen, das am Ende des Paddels angebracht wird – oder ganz ohne.

So konnte jeder das trainieren, was am wichtigsten erschien und alle Teilnehmer gehen sicherer in die neue Saison.

 

31. Dezember.2017 // Silvesterpaddeln mit dem PfÄlzer Kanuverband

Es war deutlich zu warm, als die Bühler Paddler auf der Kiesbank vor Speyer zur alljährlichen Silvesterfahrt des Pfälzer Kanuverbandes eintrafen. Bei frühlingshaften 15 Grad fing so mancher Paddler schon unter dem Neoprenanzug an zu schwitzen, bevor es überhaupt ans Paddeln ging. Gefahren wurde dieses Jahr eine um 5 km auf 20 Gesamtkilometer verkürzte Strecke bis zur Paddlergilde Ludwigshafen.

Nach einem dreifachen Ahoi wurden Kanadier und Kajaks ins Wasser gelassen und die große Gruppe machte sich auf den Weg rheinabwärts. Unter der Speyerer Autobahnbrücke hindurch, vorbei am Brühler Bootshaus und am  Mannheimer Großkraftwerk. Es war erstaunlich ruhig auf dem Wasser und nur die Altriper Fähre erforderte kurz die Aufmerksamkeit einiger Paddler.

Nach und nach landeten alle Kanuten an und verluden zuerst die Boote auf die Hänger, tauschten verschwitzten Neopren gegen trockene Kleidung und kehrten im Bootshaus der Ludwigshafener ein.

Das Küchenteam versorgte die Paddler mit einer hervorragenden, selbstgemachten Kartoffelsuppe und knackigen Würstchen. Durch die kürzere Strecke wurde etwas Zeit zum Verweilen gewonnen und der ein oder andere gönnte sich noch in Ruhe einen Kaffee oder ein kühles Bier vor den anstehenden, abendlichen Silvesterfeierlichkeiten.

 

18. Dezember // Adventsfeier des WSV

Für viele war die weihnachtliche Stimmung noch weit entfernt, als sich die Mitglieder des WSV Brühl am 3. Advent zu einer gemeinsamen Feier im festlich geschmückten Bootshaus versammelten. Dank der liebevollen Vorbereitung durch Gudrun Gredel gelang es jedoch schnell, den vorweihnachtlichen Trubel aus dem Bootshaus zu verdrängen und für ein paar Stunden etwas Besinnlichkeit einkehren zu lassen.

Gedichte, mal lustig, mal nachdenklich stimmend, Lieder, vorgetragen von kleinen Künstlern mit großem Talent, und gemeinsam gesungene Weihnachtslieder sorgten für eine besinnliche Stimmung im Bootshaus.

Auch dieses Jahr durften die Anwesenden den Brühler Bürgermeister Dr. Ralf Göck begrüßen. Im Namen der Gemeinde überreichte er Ehrenamtspässe für besondere Verdienste an die Mitglieder Jochen Reifenberg und Helmut Ding. Sie hatten - neben vielen anderen Projekten - dafür gesorgt, dass das Bootshaus in neuem, energiesparendem Licht erstrahlt.

Nach den Ehrungen und Danksagungen klang der Abend gemütlich aus.

 

03.Dezember // Nikolauspaddeln DEs Sportkreises Mannheim

Am ersten Adventssonntag fand dieses Jahr das Nikolauspaddeln des Sportkreises Mannheim statt. Trotz der durchwachsenen Wettervoraussage fanden sich rund 80 Paddler und Paddlerinnen aus der Region auf der Kiesbank vor Speyer ein - darunter auch 13 Brühler Paddler. Traditionsgemäß waren die meisten mit Nikolausmütze und Glühweintasse ausgestattet. Die Brühler von Phillipsburg kommend landeten an, um sich unter das Paddler-Volk zu mischen und mit Glühwein aufzuwärmen.

Kreiswanderwart Gerhart Maier begrüßte alle Teilnehmer und Ehrengäste. Die Nikolausfahrt ist sogar bei Teilnehmern aus der weiteren Umgebung sehr beliebt. Dies führt auch dazu, dass die Mannheimer Paddler mittlerweile in der Unterzahl sind. Mit einem dreifachen Ahoi und der Ermahnung, die großen Schiffe nicht zu ärgern machten sich die Paddler auf den Weg rheinabwärts. Der Fluß war ruhig und es herrschte wenig Schiffsverkehr. Bald setzte auch leichter Schneefall ein, so dass eine schöne winterliche Stimmung aufkam.

Es ging rheinabwärts bis zum WSV Brühl. Das Bootshaus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Küchenteam des WSV leistete wie jedes Jahr gute Arbeit und versorgte die hungrigen Paddler schnell mit leckerem Eintopf, Würstchen und Getränken. Inzwischen hatte es weiter geschneit und die Landschaft war mit einer leichten weißten Schneeschicht bedeckt.

Gut gesättigt viel es den einen oder anderen sichtlich schwer die Paddelkleidung wieder überzuziehen und die Weiterfahrt zur Endstation nach Mannheim anzutreten.

Manche blieben aber auch einfach sitzen. So klang dieser Nachmittag mit netten Paddlergesprächen bei Kaffee und Kuchen aus.

 

08. Oktober // Saisonabschluss auf dem Neckar

Die Saison ist gut zu Ende gegangen und die Paddler waren eifrig. Ein paar Sonnentage mehr und das große Ziel, die 20.000 Flußkilometermarke zu knacken, wäre erreicht worden.

Nach 19.247 km im Vorjahr konnten die Bühler Paddler noch mal gut 500 km drauflegen um dem Ziel näherkommen. Aber bei 19.795 km war die Saison leider zu Ende.

Dieser Abschluß wurde mit der gemeinsamen Fahrt auf dem Neckar von Neckargemünd nach Neckarsteinach gewürdigt. Dieses Jahr sogar wieder mit einem Großkanadier, der zwischen den vielen Kajaks herausragte. Diese Gelegenheit nutzten dann auch gleich unsere neuen Schnuppermitglieder, um den Umgang mit dem Stechpaddel zu üben.

Das es erstmal Stromaufwärts ging störte bei dem schönen Ausblick niemanden. Die Nebelschwaden hoben sich und gaben den Blick auf die Burgruinen frei. Ein Ausflugschiff zog an der Gruppe vorbei, die ansonsten den Neckar für sich alleine hatten und die herbstliche Landschaft genoss.

In Neckarsteinach angekommen wurden die Boote sorgfältig am Ufer abgelegt und die Paddler machten sich auf den Weg zum Griechen. Der gesprächige und gut aufgelegte Wirt wurde über den Unterschied zwischen Rudern und Paddeln aufgeklärt und machte sich dann daran die leckeren Gerichte aufzutischen.

Von Gyros, Lamm und Zaziki gestärkt ging es wieder in die Boote und mit vollem Bauch war es auch gut, dass es nun stromabwärts ging. Noch schnell im Vorbeifahren wurde der Ball eines Fußballvereines aus dem Neckar gerettet und schon waren die Paddler auch wieder am beladen des Hängers. Inzwischen hatte es angefangen zu regnen aber die Aussicht auf Kaffee und Kuchen im warmen Bootshaus hielt die gute Stimmung hoch und der Tag klang in netter Runde gemütlich aus.

Jetzt heißt es wieder paddeln für die neue Saison, damit alle aktiven Vereinsmitglieder die 20.000 Gesamtkilometer für den Verein im nächsten Jahr schaffen.

 

24. September 2017 // Abpaddeln mit dem Sportkreis Mannheim

Das Weißwurstfrühstück kam für die Brühler wie gerufen. 17 Paddler und deren Fahrer nahmen Platz im Huttenheimer Bootshaus, um das dortige Oktoberfest zu eröffnen und sich so für die Abschlussfahrt des Sportkreises Mannheim von Hüttenheim nach Brühl zu stärken.

Nach und nach trudelten Paddler aus den verschiedenen Vereinen der Region ein und Kreiswanderwart Gerhard Maier wartete mit dem Start des diesjährigen Abpaddelns noch bis sich der Nebel über den Rheinauen etwas gelichtet hatte.

Ein dreifaches Ahoi und die Boote glitten an den verschiedenen Einstiegsstellen ins Wasser. Alle sammelten sich auf den ruhigen Wasser und dann ging es über die Bucht hinaus auf den Rhein.

Im Geleit der erfahrenen Paddler befand sich der erste Schnupperpaddler aus der diesjährigen Saison, der sich die 30 km Tour zutraute. Daß es auf dem Rhein nie langweilig wird und sich die Übungseinheiten für die Schnupperer auszahlen zeigte sich schon nach den ersten Kilometern.

Ein Schubverband warf sehr hohe Wellen auf, die die Bootsdecks der Kajaker locker überspülten. Für die geübten Paddler ist es Spaß, für Anfänger eine Herausforderung, die sehr gut gemeistert wurde.

Die Sonne schaffte es langsam den Nebel zu verdrängen und im goldenen Herbstlicht ging es an Phillipspurg vorbei Richtung Speyer. Der Dom kam langsam näher und gemächlich schoben sich die Kajaks und Kanadier Richtung Brühl. Manche bogen ab in den Althreinarm bei Ketsch, andere bevorzugten die direkte Strecke weiter auf dem Rhein.

Alle erwartete das bestens vorbereitete Kochteam der Brühler mit großen Töpfen voller Chili, die die hungrigen Paddler verköstigten. Das schöne Wetter und die Aussicht am Bootshaus taten ihr übriges für die Gute Stimmung, die viele Paddler länger sitzen ließ als gedacht.

Der Kreiswanderwart bedankte sich bei den Paddlern und Helfern für den schönen Saisonabschluss, natürlich mit dem Hinweis, daß das gemeinsame Nikolauspaddeln ja fast schon vor der Tür steht.

 

29. Juli 2017 // Kinderferienprogramm des WSV

Der erste Feriensamstag stand, wie auch in den vergangenen Jahren, ganz im Zeichen des Wassersports. Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, entschlossen sich die beiden für Jugendarbeit zuständigen Mitglieder Melanie Kupka und Patrick Jakob in diesem Jahr zwei Blöcke mit jeweils 8 Teilnehmern ans Bootshaus einzuladen. Die Jugendlichen wurden zunächst mit der Ausrüstung vertraut gemacht und durften bereits nach kurzer Zeit praktische Erfahrung sammeln. Unterstützt wurden sie neben den oben genannten durch Bootswart Kurt Ding, Wanderwart Kurt Weber und Gattin Rosemarie Weber.

Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wurden die Grundlagen des Paddelsports erlernt, Paddeln ohne Paddel, Rückwärtsfahren und Slalomfahren geübt, die Natur erkundet, ein Rennen gefahren und schließlich eine ausgiebige Wasserschlacht ausgefochten. Die Teilnehmer und die Betreuer hatten sichtlich Spaß und laden alle Interessierten ein, mit dem WSV in Kontakt zu treten.

 

14. Bis 19. Juli 2017 // Schuljahresausklang am "SchwÄbischen Meer"

In guter Tradition der Kooperation WSV und Schillerschule Brühl kam es auch in diesem Jahr zu einer Klassenfahrt ins "Paddelcamp" auf die Höri am Bodensee vom 14. – 19.07.2017.

Begleitet wurden die Schüler der 8.Klasse neben den beiden Lehrkräften Nadine Köhler und Patrick Jakob auch wie in den Jahren 2013 und 2014 von Raimund und Christel Hoffmann. Weitere Unterstützung fand die Gruppe durch Achim Christ (DKV Kanulehrer), Stefanie Knödler, sowie Noragha Beek, welcher vor allem Christel Hoffmann als Beikoch zur Hand ging.

Nachdem die Gruppe am 14. Juli ihr Zeltlager errichtet hatte, standen die nächsten beiden Tage ganz dem Wassersport zur Verfügung. Bei traumhaften Temperaturen durften die Teilnehmer ihre Techniken im StandUpPaddling und dem Kayakfahren verfeinern. Neben den Grundlagen in Balance und Paddeltechnik wurden auch schnelle Wendungen und Streckenfahren geübt. Verschiedene Spiele mit dem Ball rundeten diese Einheiten ab. Einen Höhepunkt bildete der Sicherheitsworkshop durch Achim Christ. Kentern, Paddelstützen, Wiedereinstieg und Eskimotieren standen auf dem Programm.

Am Sonntag, den 15.07. war die Gruppe beim Kanuclub Radolfzell zu Gast und durfte im Rahmen des Herrenfestes zwei Großkanadier mit Solarlampions schmücken und mit diesen an einer nächtlichen Prozessionsfahrt entlang der Radolfzeller Uferpromenade teilnehmen. Das spektakuläre Feuerwerk betrachteten die jungen Kanuten dann vom See aus. Da die Gruppe erste um 12 Uhr bereit für ihren Rückweg nach Iznang war, blieb nur noch der "walking bus" und nach einer ausgedehnten Nachtwanderung von 6 km verschwanden die Jugendlichen auch schnell in ihren Zelten.

Auch die folgenden beiden Tage waren mit interessanten Aktivitäten gefüllt. So fuhr die Gruppe nach Stein am Rhein um von dort mit dem Schiff nach Schaffhausen zu gelangen und sich durch den Anblick des imposanten Rheinfalls begeistern zu lassen. Auch die Fahrt nach Konstanz mit dem Zug am darauf folgenden Tag war ein erneuter Höhepunkt, welcher der der Gruppe viel Freude bereitete.

Trotz der anstrengenden Ausflüge wurde an den Abenden weiterhin fleißig Wassersport betrieben und allabendlich ein Lagerfeuer entzündet. Begeistert waren alle auch von den abwechslungsreichen Gerichten, die "Seesternchen" Christel in ihrem Küchenzelt zauberte. Suppen, Salate und Nachspeisen gehörten zum täglichen Speiseplan.

 

25.06.2017 // Auszeichnung im Rahmen der Aktion Sportvereint der Dietmar Hopp Stiftung -
WSV BrÜhl 1933 e.V. erhÄlt 20.000 Euro-Spende

Der Wassersportverein Brühl 1933 e.V. lebt und liebt Kanusport und bietet Kindern, Erwachsenen und Senioren Bewegung auf dem Wasser an. Für sein generationenübergreifendes Angebot wurde der Verein nun von der Dietmar Hopp Stiftung im Rahmen der Aktion Sportvereint mit 20.000 Euro ausgezeichnet.

Die Aktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und fördert generationsübergreifende Initiativen. Dazu spendet die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Der WSV Brühl 1933 e.V. bewarb sich erfolgreich bei der Aktion um eine Spende. Sie wurde am Sonntag, den 25. Juni 2017 auf dem am Rhein gelegenen Vereinsgelände in Brühl während des jährlichen stattfindenden Sommerfestes symbolisch übergeben. Der Vereinsvorstand, zahlreiche Vereinsmitglieder, Gäste sowie Sportreferent Henrik Westerberg von der Dietmar Hopp Stiftung waren bei der Feierstunde anwesend.

Mit der Spende wird eine neue Bootshebeanlage angeschafft werden. Die zu überwindende Treppe zum Wasser schränkte die Mobilität der Senioren stark ein. Mit der Neuanschaffung wird der uneingeschränkte Zugang zum Wasser für die Generationen möglich. "Der familiäre Zusammenhalt und das gemeinsame Sporttreiben sind uns in unserem Verein sehr wichtig", so Vereinsvorstand Heinz Spieß. "Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und ich danke allen Beteiligten, die mit enormen Einsatz die Bewerbung erfolgreich vorangetrieben haben. Die Spende zeigt auch, dass sich unser vielfältiges soziales Engagement in der Gemeinde in jeder Hinsicht lohnt."

Henrik Westerberg war von der herzlichen Vereinsatmosphäre begeistert: "Der Kanusport ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung auf dem Wasser in jedem Alter. Hier beim WSV zeigt sich, wie die Freude an Bewegung mit dem Entdecken von Natur, Landschaft und Tierwelt Gemeinsamkeiten zwischen Jung und Alt schafft. Wir gratulieren den Verantwortlichen zu der überzeugenden und generationsübergreifenden Vereinsarbeit!"

Über den WSV Brühl 1933 e.V. und seine besondere Arbeit:

Der WSV Brühl 1933 e.V. hat ca. 220 Mitglieder, von denen 55% 60 Jahre und älter sind. Hier können Wassersportler Einer- und Zweier-Kajaks, Canadier, Großcanadier für bis zu 7 Personen und seit kurzem auch Stand-Up-Paddelboards (SUPs) fahren. Paddeln ist sowohl eine Gruppen- als auch eine Individualsportart. Der besondere Vorteil des Paddelsports ist, dass er von Kindern und Erwachsenen bis ins hohe Alter, vor allem auch gemeinsam, betrieben werden kann. Der WSV Brühl 1933 e.V. bietet mehrtägige Vereinsfahrten an. Außerdem paddeln Jung und Alt gemeinsam auf der Heimstrecke von Rhein und Altrhein. Im Vordergrund steht Spaß an der Bewegung. Selbstverständlich hilft man sich gegenseitig beim Ein- und Aussteigen. Gerade die Senioren benötigen dabei oft Unterstützung. Wenn diese mal alleine unterwegs sind kann dies ein großes Hindernis sein.

Um den Senioren weiterhin den Zugang zum Wasser und damit zu ihrem Sport zu ermöglichen, soll die neue Bootshebeanlage angeschafft werden. Bisher müssen die meist recht schweren Boote jeweils über eine Treppe zum Wasser getragen werden. Dort angekommen, fällt das Einsteigen schwer, wenn gerade keine Hilfe zur Seite steht. Mit der Bootshebeanlage soll das Boot künftig einfach von Jung und Alt zu Wasser gelassen werden können. Das Tragen des Bootes die Treppe hinunter und das Einsteigen direkt auf dem Wasser wäre dann nicht mehr erforderlich. Mit der Beantragung der Baugenehmigung beginnt das Projekt in den nächsten Wochen. Mit der Fertigstellung wird im kommenden Jahr gerechnet.

Kurzprofil Sportvereint der Dietmar Hopp Stiftung:

Die Dietmar Hopp Stiftung hat im Frühjahr 2016 ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert und aus diesem Anlass die Jubiläumsaktion Sportvereint ausgerufen. Die Förderaktion wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und will generationsübergreifende Initiativen fördern. Dazu spendet die Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die ausgezeichneten Sportprojekte sind vorbildlich sowie innovativ und animieren neben Senioren, Kinder und jugendliche Menschen mit und ohne Behinderung zum Mitmachen.

Über die Dietmar Hopp Stiftung:

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel "alla hopp!" alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.