Neuigkeiten

21. April 2018 // Umwelteinsatz beim WSV Brühl

Einmal jährlich steht beim Arbeitseinsatz des WSV die Umwelt ganz im Fokus. So trafen sich knapp 40 Vereinsmitglieder am Bootshaus, um ihren Beitrag für eine saubere Umwelt zu leisten.

Müllsäcke wurden verteilt und alle strömten in verschiedene Richtungen rund um das Bootshaus aus. Die Rheindämme und -Auen wurden nach Unrat abgesucht. So manch kurioses Fundstück wurde im Wald entdeckt. So fand unter anderem ein Schreibtischstuhl den Weg in den bereit gestellten Abfallcontainer.

Auch ein Großkanadier wurde startklar gemacht und mit eifrigen Helfern den Ketscher Altrhein hoch geschickt, um dort den angeschwemmten Müll aufzusammeln. So kamen einige Abfallsäcke zusammen. Der Altrhein wird regelmäßig von den Brühler Paddlern befahren. Hier war es schon etwas störend, neben der wunderschönen Landschaft, dann auch den Müll rum liegen zu sehen. Außerdem stellt dies ja auch eine Gefahr für die im Altrhein lebenden Tiere dar.

Als alle Arbeit erledigt war, wurden die Helfer mit einem leckeren Essen belohnt. Es wurde eine große Tafel auf dem Rheindamm errichtet mit dem gewohnt schönen Blick auf die vorbeifahrenden Schiffe. Schnell nahmen alle hungrigen Helfer Platz. Das Küchenteam hatte die die Paddlercurrywurst vorbereitet, die seit 2017 fester Bestandteil auf der Speisekarte des WSV Sommerfestes ist. Hier wurde eine nochmals verbesserte Rezeptur der Soße getestet, die durchweg großen Anklang bei allen fand.

 

08. April 2018 // Mit der Sonne in die neue Saison - Anpaddeln des WSV Brühl

An diesem Tag hielt es wohl niemanden mehr im Haus. Das erste richtig sonnige Wochenende lockte viele Frischluftfans nach draußen. Und so auch die Paddler des WSV, deren Saisoneröffnung glücklicherweise auf diesen tollen Sonntag gefallen ist. Dem Wetter entsprechend stieg auch die Teilnehmerzahl auf rekordverdächtige 30 Paddler, die sich in Kajaks und einem Großkanadier auf dem Gewässer vor der Bootshaustreppe sammelten. Die Freude über diese Eröffnungstour war allen anzumerken und nach der Ansprache von Wanderwart Kurt Weber ging es mit einem schallenden, dreifachen Ahoi auf den Rhein.

Das eisige Wasser, das bei Wellengang über das Deck schwappte, erinnerte dabei stets daran, das es noch nicht Sommer ist. So war der Schiffsverkehr auf dem Rhein auch überschaubar und souverän bog die große Gruppe in den Osterstädter Altrhein ein. Gemütlich plaudernd ging es über die Seen, an den Seglern vorbei, hin zum Ausstieg am anderen Ende. Mit gemeinsamer Kraftanstrengung wurden alle Kajaks und auch der Großkanadier den steilen, sandigen Hang hochgeschafft, um dort die Boote mit den kleinen Bootswagen straßentauglich zu machen.

Fürs Erste nur ein kleines Stück bis zur Gaststätte "Zum Altrhein", die wie jedes Jahr schon auf das Eintreffen der Paddler bestens vorbereitet war. Getränke und Essen ließen so auch nicht lange auf sich warten und bald waren alle gestärkt für die lange Umtragestrecke über die Felder bis hin zum Reffenthaler Altrhein. Die Karawane aus Boote ziehenden Paddlern sorgte wieder für neugierige Blicke und erstaunte auch eine japanische Reisegruppe, die es in unsere schöne Gegend verschlagen hatte. An der engen Einsatzstelle dauerte es etwas bis alle Boote wieder im Wasser waren, aber dann ertönte der Pfiff zur Abfahrt in den Ketscher Altrhein.

Um dorthin zu gelangen musste der Rhein gegen die Strömung gekreuzt werden, was auch den Neulingen Dank guten Trainings inzwischen problemlos gelingt. Unter der Ketscher Holzbrücke durch ging es langsam den Altrhein abwärts Richtung Bootshaus. Nicht ohne zum ersten mal in diesem Jahr wieder die Wasserschildkröte zu entdecken, die hier wohl heimisch geworden ist und sich auf einem Baumstamm sonnte.

Am Bootshaus waren inzwischen so viele Sonnenhungrige zu Gast, daß es richtig voll auf dem Platz wurde als die Paddler mit ihren Booten die Treppe hochkamen. So war es noch etwas trubelig bis alles Material gesäubert und verstaut war. Aber danach machten es sich alle gemütlich und feierten diesen schönen Tag bis in die Abendstunden.

 

18. MÄrz 2018 // FrÜhjahrswanderung im verschneiten Odenwald

Keiner hätte damit gerechnet, dass es eine Wanderung im frischen Pulverschnee werden würde. Da die Paddler aber wetterfest sind, trafen sich trotz der Vorhersage noch 22 Teilnehmer mit Kind und Hund zu einer gemeinsamen Wanderung im Odenwald.

Helmut Ding hatte wieder eine schöne Tour geplant. Auf dem Weg in den Odenwald wurde es hinter Schrießheim so langsam immer weisser. Auf dem Parkplatz in Wilhelmsfeld lag dann schon eine 10 cm dicke Schneedecke und ein eisiger Wind lies die Wanderer frösteln. Als alle versammelt waren und sich die Truppe in Bewegung setzte, wurde es auch wieder wärmer.

Der Schnee war frisch und die Luft klar. Dieses unerwartete Erlebnis machte die Wanderung zu etwas besonderem. Auf den Lichtungen wurde kurz verweilt um die schöne Aussicht zu genießen, um dann wieder im dichten Wald zu verschwinden. Auf einer Anhöhe erwartete die Wanderer die Gaststätte "Zum weissen Stein"  mit wohliger Wärme und einer kleinen Mahlzeit.

Noch ein Kaffee und dann ging es bei Sonnenschein weiter Richtung Teltschikturm. Ein 40 Meter hoher Aussichtsturm, der von den Windböen ordentlich zum Schwanken gebracht wurde. So begab sich auch nur ein Teil der Truppe die 192 Stufen bis auf die Aussichtsplattform.

Die Aussicht hatte sich gelohnt, aber es war doch ein besseres Gefühl wieder unten zu sein. Der Rückweg nach Wilmhelmsfeld wurde flott absolviert und die große Tafel beim Italiener wartete schon auf die Gruppe.

Bei Pizza und Pasta klang der Tag aus und die Wanderer freuten sich nun doch wieder auf ihr wohliges zu Hause.

 

16. MÄrz 2018 // Generalversammlung des WSV BrÜhl

Vorstand Heinz Spies begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder zur diesjährigen Generalversammlung. Er dankte den Vorstandkollegen und vor allem auch den zahlreichen neuen und alten Mitgliedern, die sich mit großem Engagement in den Verein einbringen. Das vergangene Jahr war sehr ereignis- und erfolgreich.

Hervorzuheben ist hier das Sommerfest mit einigen Neuerungen: Der ökumenische Feldgottesdienst wurde auf den Sonntag des Festes gelegt. Dies führte dazu, dass die Gäste am Sonntagvormittag bereits zahlreicher anwesend waren. Auch die Einführung der Paddler-Currywurst auf dem Speiseplan und das Weizenbier vom Fass erfreuten sich großer Beliebtheit. Aufgrund der erfolgreichen Mitglieder-Spendenaktion in 2016 konnte 2017 im Bootshaus der neue Fußboden verlegt werden. Durch eine Spende der BASF Ludwigshafen wurde ein Defibrillator angeschafft. Heinz Spies berichtete über die Vorbereitungen für die geplante Bootshebeanlage, die durch eine Finanzierung der Dietmar Hopp Stiftung realisiert werden soll. Das Genehmigungsverfahren hat sich als recht kompliziert herausgestellt. Dennoch hoffen alle Beteiligten, daß diese Anlage realisiert werden kann. Ein weiteres Projekt kann jedoch schon sicher in diesem Jahr umgesetzt werden: Durch zwei Spenden von insgesamt 4.000 Euro wird es dem Verein ermöglichst, im Bootshaus 2 Fenster in Richtung Rhein einzubauen. So kann man vom Gastraum direkt auf den Fluss schauen. Zudem bekommt der Raum so mehr Tageslicht.

Es folgten die Berichte der einzelnen Vorstandsmitglieder. Nachdem von Schriftführerin Yvonne De Silva das Protokoll der letzten Generalversammlung verlesen wurde, informierte Kassenwartin Christl Fritz über den Vermögenshaushalt. Die Geldreserven weisen eine sehr positive Entwicklung auf. Rücklagen wären wichtig, falls größere Reparaturen am Bootshaus anfallen sollten. Wanderwart Kurt Weber berichtete aus seinem Bereich. Im Vergleich zum letzten Jahr konnten die gefahrenen Vereinskilometer leicht auf sehr gute 19.795 km gesteigert werden. Er bedankte sich bei allen, die die Aktivitäten der Paddler unterstützen: Fahrer, KFZ- Rückholer, die Küchenmannschaft oder die Helfer beim Schnupperpaddeln. Ein großer Dank ging auch an Melanie Kupka, Kurt Ding und Sven Walter, die sich bereit erklärt haben, das DLRG Rettungsabzeichen zu erwerben. Nur so kann künftig das Kenterrollentraining im Brühler Schwimmbad weiterhin durchgeführt werden. Es folgten die Ehrungen der Vielpaddler: Frauenwertung: 1. Platz Rosemarie Weber (1.974 km), 2. Platz Gabriele Joly (1.210 km), 3. Platz Melanie Schäfer (656 km).

Männerwertung: 1. Platz Kurt Weber (1.995 km), 2. Platz Karl Nassner (1.373 km), 3. Platz Kurt Ding (883 km). Außerdem wurde Roland Schäfer das Wanderfahrerabzeichen in Silber für insgesamt 4.000 gefahrene Kilometer überreicht. Frauenwartin Gudrun Gredel berichtete von zahlreichen sehr gelungenen Veranstaltungen und Ausflügen der Frauen. Hallenwart Kurt Ding erläuterte die durchgeführten Arbeiten im Bootshaus und auf dem Gelände. Seit beginn diesen Jahres wurde das Bootshaus bereits zweimal überschwemmt. Die aufwendigen Aufräum- und Reinigungsarbeiten sind aufgrund der fleißigen Helfer rasch erfolgt. Er dankte den zahlreichen Mitgliedern, die ihn immer aktiv und durch Sachspenden unterstützen. So wurde z.B. fast die gesamte Beleuchtung im Bootshaus auf energiesparende LEDs umgestellt. Die Aufgaben der Hallenwache wurde überarbeitet und neu ausgehängt. Diese sollen bitte in Zukunft von den Mitgliedern, die Hallenwache haben, beachtet werden.

Werner Filsinger übernahm das Vortragen des Berichts der Kassenprüfer Lothar Ertl und Stefan Faude, die eine vorbildliche Kassenführung durch Christl Fritz bestätigten. Die Entlastung der Vorstandschaft wurde beantragt und einstimmig bestätigt.

Es folgten weitere Ehrungen: Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Jörg Unger in Abwesenheit geehrt, für 50 Jahre die 2. Vorsitzende und Frauenwartin Gudrun Gredel sowie in Abwesenheit Rita Blau, Doris Siegel, Rita Montag und Christel Mehrer. Für 60 Jahre erhielten Werner Filsinger und Helmut Kiefer eine Ehrung. Ebenso wurde Lothar Ertl, der nicht anwesend sein konnte, für 10 Jahre Kassenprüfer geehrt.

 

17. Februar 2018 // KENTERTRAINING DES WSV BRÜHL

So richtig kalt war es an den sechs Samstagen von Januar bis Februar nicht, aber von den Brühler Paddlern waren doch alle froh die Vorbereitung auf die kommende Saison im warmen Brühler Hallenbad abhalten zu können.

Die jeweils zweistündigen Trainingseinheiten haben sich wieder großer Beliebtheit erfreut und in Spitzenzeiten tummelten sich rund 30 Paddler im Wasser und am Beckenrand. Entsprechend viele Kajaks wurden bereit gestellt und auch ein Board für Standup-Paddling lag zum Üben bereit.

Die Trainer unter der Leitung von Achim Christ taten wieder ihr bestes, um den Paddlern die Techniken gegen das Kentern beizubringen. Die Paddelstütze – gekonnt ausgeführt – lässt einen erst gar nicht ins Wasser fallen. Ist es doch soweit gekommen, ermöglicht die Kenterrolle ohne große Kraftanstrengung wieder aufzutauchen.

Es ist eine Frage der Technik. Manchen Paddler gelingt der Durchbruch eher und manche benötigen ein langes Training um zum gewünschten Erfolg zu kommen. Aber wenn es dann klappt, dann tauchen freudestrahlende Gesichter aus dem Wasser auf.

Doch was passiert, wenn man auf einer großen Wasserfläche gekentert ist und nicht mehr aufrollen konnte?

Mit diesem Sicherheitsaspekt befasste sich Andreas Körner und brachte den Interessierten in Theorie und Praxis den Wiedereinstieg in das Kajak auf dem Wasser bei. Alleine oder zu zweit, mit Paddelfloat – ein aufblasbares Kissen, das am Ende des Paddels angebracht wird – oder ganz ohne.

So konnte jeder das trainieren, was am wichtigsten erschien und alle Teilnehmer gehen sicherer in die neue Saison.

 

31. Dezember.2017 // Silvesterpaddeln mit dem PfÄlzer Kanuverband

Es war deutlich zu warm, als die Bühler Paddler auf der Kiesbank vor Speyer zur alljährlichen Silvesterfahrt des Pfälzer Kanuverbandes eintrafen. Bei frühlingshaften 15 Grad fing so mancher Paddler schon unter dem Neoprenanzug an zu schwitzen, bevor es überhaupt ans Paddeln ging. Gefahren wurde dieses Jahr eine um 5 km auf 20 Gesamtkilometer verkürzte Strecke bis zur Paddlergilde Ludwigshafen.

Nach einem dreifachen Ahoi wurden Kanadier und Kajaks ins Wasser gelassen und die große Gruppe machte sich auf den Weg rheinabwärts. Unter der Speyerer Autobahnbrücke hindurch, vorbei am Brühler Bootshaus und am  Mannheimer Großkraftwerk. Es war erstaunlich ruhig auf dem Wasser und nur die Altriper Fähre erforderte kurz die Aufmerksamkeit einiger Paddler.

Nach und nach landeten alle Kanuten an und verluden zuerst die Boote auf die Hänger, tauschten verschwitzten Neopren gegen trockene Kleidung und kehrten im Bootshaus der Ludwigshafener ein.

Das Küchenteam versorgte die Paddler mit einer hervorragenden, selbstgemachten Kartoffelsuppe und knackigen Würstchen. Durch die kürzere Strecke wurde etwas Zeit zum Verweilen gewonnen und der ein oder andere gönnte sich noch in Ruhe einen Kaffee oder ein kühles Bier vor den anstehenden, abendlichen Silvesterfeierlichkeiten.

 

18. Dezember // Adventsfeier des WSV

Für viele war die weihnachtliche Stimmung noch weit entfernt, als sich die Mitglieder des WSV Brühl am 3. Advent zu einer gemeinsamen Feier im festlich geschmückten Bootshaus versammelten. Dank der liebevollen Vorbereitung durch Gudrun Gredel gelang es jedoch schnell, den vorweihnachtlichen Trubel aus dem Bootshaus zu verdrängen und für ein paar Stunden etwas Besinnlichkeit einkehren zu lassen.

Gedichte, mal lustig, mal nachdenklich stimmend, Lieder, vorgetragen von kleinen Künstlern mit großem Talent, und gemeinsam gesungene Weihnachtslieder sorgten für eine besinnliche Stimmung im Bootshaus.

Auch dieses Jahr durften die Anwesenden den Brühler Bürgermeister Dr. Ralf Göck begrüßen. Im Namen der Gemeinde überreichte er Ehrenamtspässe für besondere Verdienste an die Mitglieder Jochen Reifenberg und Helmut Ding. Sie hatten - neben vielen anderen Projekten - dafür gesorgt, dass das Bootshaus in neuem, energiesparendem Licht erstrahlt.

Nach den Ehrungen und Danksagungen klang der Abend gemütlich aus.

 

03.Dezember // Nikolauspaddeln DEs Sportkreises Mannheim

Am ersten Adventssonntag fand dieses Jahr das Nikolauspaddeln des Sportkreises Mannheim statt. Trotz der durchwachsenen Wettervoraussage fanden sich rund 80 Paddler und Paddlerinnen aus der Region auf der Kiesbank vor Speyer ein - darunter auch 13 Brühler Paddler. Traditionsgemäß waren die meisten mit Nikolausmütze und Glühweintasse ausgestattet. Die Brühler von Phillipsburg kommend landeten an, um sich unter das Paddler-Volk zu mischen und mit Glühwein aufzuwärmen.

Kreiswanderwart Gerhart Maier begrüßte alle Teilnehmer und Ehrengäste. Die Nikolausfahrt ist sogar bei Teilnehmern aus der weiteren Umgebung sehr beliebt. Dies führt auch dazu, dass die Mannheimer Paddler mittlerweile in der Unterzahl sind. Mit einem dreifachen Ahoi und der Ermahnung, die großen Schiffe nicht zu ärgern machten sich die Paddler auf den Weg rheinabwärts. Der Fluß war ruhig und es herrschte wenig Schiffsverkehr. Bald setzte auch leichter Schneefall ein, so dass eine schöne winterliche Stimmung aufkam.

Es ging rheinabwärts bis zum WSV Brühl. Das Bootshaus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Küchenteam des WSV leistete wie jedes Jahr gute Arbeit und versorgte die hungrigen Paddler schnell mit leckerem Eintopf, Würstchen und Getränken. Inzwischen hatte es weiter geschneit und die Landschaft war mit einer leichten weißten Schneeschicht bedeckt.

Gut gesättigt viel es den einen oder anderen sichtlich schwer die Paddelkleidung wieder überzuziehen und die Weiterfahrt zur Endstation nach Mannheim anzutreten.

Manche blieben aber auch einfach sitzen. So klang dieser Nachmittag mit netten Paddlergesprächen bei Kaffee und Kuchen aus.

 

08. Oktober // Saisonabschluss auf dem Neckar

Die Saison ist gut zu Ende gegangen und die Paddler waren eifrig. Ein paar Sonnentage mehr und das große Ziel, die 20.000 Flußkilometermarke zu knacken, wäre erreicht worden.

Nach 19.247 km im Vorjahr konnten die Bühler Paddler noch mal gut 500 km drauflegen um dem Ziel näherkommen. Aber bei 19.795 km war die Saison leider zu Ende.

Dieser Abschluß wurde mit der gemeinsamen Fahrt auf dem Neckar von Neckargemünd nach Neckarsteinach gewürdigt. Dieses Jahr sogar wieder mit einem Großkanadier, der zwischen den vielen Kajaks herausragte. Diese Gelegenheit nutzten dann auch gleich unsere neuen Schnuppermitglieder, um den Umgang mit dem Stechpaddel zu üben.

Das es erstmal Stromaufwärts ging störte bei dem schönen Ausblick niemanden. Die Nebelschwaden hoben sich und gaben den Blick auf die Burgruinen frei. Ein Ausflugschiff zog an der Gruppe vorbei, die ansonsten den Neckar für sich alleine hatten und die herbstliche Landschaft genoss.

In Neckarsteinach angekommen wurden die Boote sorgfältig am Ufer abgelegt und die Paddler machten sich auf den Weg zum Griechen. Der gesprächige und gut aufgelegte Wirt wurde über den Unterschied zwischen Rudern und Paddeln aufgeklärt und machte sich dann daran die leckeren Gerichte aufzutischen.

Von Gyros, Lamm und Zaziki gestärkt ging es wieder in die Boote und mit vollem Bauch war es auch gut, dass es nun stromabwärts ging. Noch schnell im Vorbeifahren wurde der Ball eines Fußballvereines aus dem Neckar gerettet und schon waren die Paddler auch wieder am beladen des Hängers. Inzwischen hatte es angefangen zu regnen aber die Aussicht auf Kaffee und Kuchen im warmen Bootshaus hielt die gute Stimmung hoch und der Tag klang in netter Runde gemütlich aus.

Jetzt heißt es wieder paddeln für die neue Saison, damit alle aktiven Vereinsmitglieder die 20.000 Gesamtkilometer für den Verein im nächsten Jahr schaffen.