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30. Mai bis 02. Juni // Wanderfahrt nach Bamberg

Das Frankenland ist ein schönes Reiseziel. Auch für Paddler, die Städte und Natur vom Wasser aus erleben. So ging es für die Brühler auf ihrer jährlichen Vereinsfahrt nach Bamberg. Der Obermain, die Wiesent und die Regnitz wollten befahren werden.

Das Lager wurde auf der Zeltwiese des Faltbootclubs Bamberg aufgeschlagen. Diese bot genügend Platz für die Brühler sowie Ludwigshafener und Heilbronner Paddler, die sich rege über die geplanten Touren austauschten.

Wie immer zu Beginn der Paddeltage wurde am Abend gemeinsam gegrillt und Wanderwart Kurt Weber stellte den Plan für die kommenden Tage vor. Eine 17 km lange Tour auf dem Obermain zum Einpaddeln stand für den Feiertag auf dem Programm.

Schon früh kamen die ersten aus den Schlafsäcken und bereiteten sich auf den Tag vor. Das Verladen der Boote, die Fahreraufteilung und die Fahrzeugrückholung lief reibungslos, da alles am Vorabend bereits geregelt wurde. So konnten die ersten Boote um 11 Uhr in den Main einsetzen. Der Flußabschnitt von Hausen bis Hallstatt ist erst vor kurzem renaturiert worden und frei von Wehren und Schiffsverkehr. So machte es sichtlich Spaß auf den abwechslungsreichen Gewässer Landschaft und Tierwelt zu bestaunen.

Noch am Abend wurde in der Gaststätte des Faltbootsclubs die Tour auf der Wiesent für den nächsten Tag geplant. Die etwas weitere Anfahrt erforderte früheres Aufstehen und einen reibungslosen Ablauf, da aus Naturschutzgründen ab 17 Uhr dort nicht mehr gepaddelt werden darf.

Die Tour verlief, bis auf zwei Paddelbrüche und der Kenterlust eines noch etwas unerfahreneren Mitglieds, sehr gut. Ersatzpaddel konnten besorgt werden und dem Gekenterten wurde professionelle Hilfe zu teil.

So hatten alle bei schönstem Sonnenschein ihren Spaß in den Schwällen des kleinen Flusses. Vorbei an den hohen Felsen und den Wäldern der Fränkischen Schweiz. An der Sachsenmühle wurde gerastet und kühle Getränke sowie die Vesper stärkten die Paddler für die letzten Kilometer Richtung Muggendorf, um dort überpünktlich um 16.30 Uhr das Wasser zu verlassen. Auf dem Zeltplatz saß die Gruppe dann noch lange zusammen, um beim Kenterbier den Tag Revue passieren zu lassen.

Da am ersten Tag der Obermain nur bis zur Hälfte befahren wurde, kam am Tag drei der noch fehlende Abschnitt unter die Paddel - mit dem Ausstieg direkt am Campingplatz. Die Schwälle auf der Strecke animierten zum Spielen und so kam es noch zu einem spritzigen Wettrennen im Handpaddeln. Es könnte sein, daß diese Kraft daher auf den letzten Kilometern nach Bamberg gefehlt hat. Das Wasser stand still und die Paddler kämpften sich regelrecht hoch bis zu ihrem Zeltplatz.

Die verlorenen Kräfte mussten dann am Abend in der schönen Altstadt wieder mit den regionalen Spezialitäten aufgefüllt werden.

Der Höhepunkt der Vereinsfahrt stand am Sonntag auf dem Programm. "Die Bamberger Runde". Das sind zwar nur 8 km, aber die zweite Hälfte hat viel zu bieten. Unter der Führung eines Bamberger Paddlers kam die Gruppe an den Hollergraben. Einer alten Fischtreppe, die es im Slalom zu befahren galt, dann ein Waldstück mit ruhigem Lauf und zum Abschluss eine schöne breite Schwallstrecke die unterhalb an einer alten Schleuse mit Handbedienung endete. Die Paddler mit kürzeren Booten verschwanden recht schnell in den Haarnadelkurven der Fischtreppe und kamen mit viel Spaß an der Schleuse an, um auf die Fahrer der Langboote zu warten, die vom Bamberger Paddler geschleust wurden.

Gemeinsam ging es dann vorbei an der Slalomstrecke unterhalb des Rathauses, die natürlich auch von ein paar Paddlern getestet wurde. Durch das romantische "Klein Venedig" ging es dann zum letzten Ausstieg. Die Runde war der krönende Abschluss einer sonnigen, sehr gut organisierten Vereinsfahrt an die sich alle noch lange erinnern werden.

Zumindest bis zum nächsten Jahr, wenn es dann wahrscheinlich wieder nach Franken geht. Diesmal an die Saale.

 

09. Mai 2018 // Wildwassertour im AllgÄu

In das schöne Allgäu, genauer gesagt nach Wertach an den Grüntensee ging die diesjährige Wildwassertour des WSV Brühl. Die Paddler wurden von einer kleinen Gruppe, die eher angereist war, um die Touren zu planen auf dem Campingplatz am Grüntensee empfangen.

Nachdem alles ausgeladen und aufgebaut war, flatterte auch schon bald die WSV Fahne im strahlenden Sonnenschein. Nach einer kurzen Erkundungsrunde über den Campingplatz wurden traditionell die Grills angefeuert und das lange Wochenende mit einem schönen gemeinsamen Essen eröffnet.

Der nächste Morgen versprach wettertechnich nichts Gutes. Daher wurde für diesen Tag eine Stecke auf der Iller geplant. 15 km von Fischen bis nach Immenstadt. Die Iller ist ein leichter Wildwasserfluss und führte an diesem Tag relativ wenige Wasser. Also ideal zum Warmpaddeln.

Nach der ersten Stärkung am Morgen ging es gegen 10 Uhr, überraschenderweise ohne Regen, los nach Fischen. Nach dem obligatorischen umsetzen der Autos gingen zwei Gruppen in Abständen von 15 min auf das Wasser. Für einige Teilnehmer war dies der erste Kontakt mit wilderem Wasser. Auch sie waren, dank individueller Betreuung, sicher unterwegs.

Die Paddler schlugen sich wacker und bis auf ein paar nasse Neoprenanzüge kamen alle wohlbehalten – und viele mit einer Erfahrung reicher – in Immenstadt an. Der Abend wurde dann gemeinsam in einem schönen Lokal verbracht und die Energiespeicher mit leckerer Kost wieder aufgefüllt.

Die Sonne lachte am Freitag als sich die Zeltverschlüsse öffneten und die verschlafenen Gestalten Richtung Waschraum und Frühstück steuerten. Manche nahmen sich die Zeit für eine kleine Runde an den See und die ersten Sonnenstrahlen zu genießen uns sich aufzuwärmen.

Für den Tag stand ein weiterer Abschnitt der Iller auf dem Programm, der die Teilnehmer von Oberstdorf über Fischen nach Sonthofen frühren sollte. Da dieser Abschnitt etwas anspruchsvoller ist, wurde die Gruppe geteilt, und je nach Grad der Fertigkeiten zu unterschiedlichen Einstiegen gebracht.

In Fischen wurde eine kleine Pause eingelegt um kurz darauf weiter nach Sonthofen zu paddeln.

Nachdem es beim ersten mal so schön war wurden am Abend die Grills wieder angeheizt und ordentlich aufgelegt. Das Erlebte wurde rege diskutiert und die Pläne für den kommenden, letzten Paddeltag geschmiedet: Mit einer neuen Herausforderung für einige Paddler. Zwei Gruppen, zwei Flüsse. Die erfahreneren Paddler begaben sich auf den Lech, der gutes Mittelwasser führte, um von Häselgehr nach Weissenbach zu paddeln.

Die Gruppe der Einsteiger machte sich erneut auf den Weg die Strecke von Oberstdorf über Fischen nach Sonthofen zu erkunden, wobei der obere Teilabschnitt ebenfalls Neuland war. Beide Teams meisterten ihre Strecken mit der nötigen Sorgfalt und Ruhe, so daß alle wieder am späten Nachmittag auf dem Campingplatz angekommen sind und sich erstmal bei einer warmen Dusche erholten.

Denn am letzten Abend stand noch einmal der Besuch der Gastwirtschaft an und endete auf dem Campingplatz im Gemeinschaftszelt.

Die Sonne holte am Sonntag Morgen die Camper aus den Zelten. Und so konnte nach einem kurzen Frühstück das Material trocken verpackt und verstaut werden um sich dann auf den Heimweg zu machen.

Eine kleine Gruppe entschied sich erst am Montag abzureisen und nutze den Tag über noch für einen Ausflug an die Breitachklamm.

 

21. April 2018 // Umwelteinsatz beim WSV Brühl

Einmal jährlich steht beim Arbeitseinsatz des WSV die Umwelt ganz im Fokus. So trafen sich knapp 40 Vereinsmitglieder am Bootshaus, um ihren Beitrag für eine saubere Umwelt zu leisten.

Müllsäcke wurden verteilt und alle strömten in verschiedene Richtungen rund um das Bootshaus aus. Die Rheindämme und -Auen wurden nach Unrat abgesucht. So manch kurioses Fundstück wurde im Wald entdeckt. So fand unter anderem ein Schreibtischstuhl den Weg in den bereit gestellten Abfallcontainer.

Auch ein Großkanadier wurde startklar gemacht und mit eifrigen Helfern den Ketscher Altrhein hoch geschickt, um dort den angeschwemmten Müll aufzusammeln. So kamen einige Abfallsäcke zusammen. Der Altrhein wird regelmäßig von den Brühler Paddlern befahren. Hier war es schon etwas störend, neben der wunderschönen Landschaft, dann auch den Müll rum liegen zu sehen. Außerdem stellt dies ja auch eine Gefahr für die im Altrhein lebenden Tiere dar.

Als alle Arbeit erledigt war, wurden die Helfer mit einem leckeren Essen belohnt. Es wurde eine große Tafel auf dem Rheindamm errichtet mit dem gewohnt schönen Blick auf die vorbeifahrenden Schiffe. Schnell nahmen alle hungrigen Helfer Platz. Das Küchenteam hatte die die Paddlercurrywurst vorbereitet, die seit 2017 fester Bestandteil auf der Speisekarte des WSV Sommerfestes ist. Hier wurde eine nochmals verbesserte Rezeptur der Soße getestet, die durchweg großen Anklang bei allen fand.

 

08. April 2018 // Mit der Sonne in die neue Saison - Anpaddeln des WSV Brühl

An diesem Tag hielt es wohl niemanden mehr im Haus. Das erste richtig sonnige Wochenende lockte viele Frischluftfans nach draußen. Und so auch die Paddler des WSV, deren Saisoneröffnung glücklicherweise auf diesen tollen Sonntag gefallen ist. Dem Wetter entsprechend stieg auch die Teilnehmerzahl auf rekordverdächtige 30 Paddler, die sich in Kajaks und einem Großkanadier auf dem Gewässer vor der Bootshaustreppe sammelten. Die Freude über diese Eröffnungstour war allen anzumerken und nach der Ansprache von Wanderwart Kurt Weber ging es mit einem schallenden, dreifachen Ahoi auf den Rhein.

Das eisige Wasser, das bei Wellengang über das Deck schwappte, erinnerte dabei stets daran, das es noch nicht Sommer ist. So war der Schiffsverkehr auf dem Rhein auch überschaubar und souverän bog die große Gruppe in den Osterstädter Altrhein ein. Gemütlich plaudernd ging es über die Seen, an den Seglern vorbei, hin zum Ausstieg am anderen Ende. Mit gemeinsamer Kraftanstrengung wurden alle Kajaks und auch der Großkanadier den steilen, sandigen Hang hochgeschafft, um dort die Boote mit den kleinen Bootswagen straßentauglich zu machen.

Fürs Erste nur ein kleines Stück bis zur Gaststätte "Zum Altrhein", die wie jedes Jahr schon auf das Eintreffen der Paddler bestens vorbereitet war. Getränke und Essen ließen so auch nicht lange auf sich warten und bald waren alle gestärkt für die lange Umtragestrecke über die Felder bis hin zum Reffenthaler Altrhein. Die Karawane aus Boote ziehenden Paddlern sorgte wieder für neugierige Blicke und erstaunte auch eine japanische Reisegruppe, die es in unsere schöne Gegend verschlagen hatte. An der engen Einsatzstelle dauerte es etwas bis alle Boote wieder im Wasser waren, aber dann ertönte der Pfiff zur Abfahrt in den Ketscher Altrhein.

Um dorthin zu gelangen musste der Rhein gegen die Strömung gekreuzt werden, was auch den Neulingen Dank guten Trainings inzwischen problemlos gelingt. Unter der Ketscher Holzbrücke durch ging es langsam den Altrhein abwärts Richtung Bootshaus. Nicht ohne zum ersten mal in diesem Jahr wieder die Wasserschildkröte zu entdecken, die hier wohl heimisch geworden ist und sich auf einem Baumstamm sonnte.

Am Bootshaus waren inzwischen so viele Sonnenhungrige zu Gast, daß es richtig voll auf dem Platz wurde als die Paddler mit ihren Booten die Treppe hochkamen. So war es noch etwas trubelig bis alles Material gesäubert und verstaut war. Aber danach machten es sich alle gemütlich und feierten diesen schönen Tag bis in die Abendstunden.

 

18. MÄrz 2018 // FrÜhjahrswanderung im verschneiten Odenwald

Keiner hätte damit gerechnet, dass es eine Wanderung im frischen Pulverschnee werden würde. Da die Paddler aber wetterfest sind, trafen sich trotz der Vorhersage noch 22 Teilnehmer mit Kind und Hund zu einer gemeinsamen Wanderung im Odenwald.

Helmut Ding hatte wieder eine schöne Tour geplant. Auf dem Weg in den Odenwald wurde es hinter Schrießheim so langsam immer weisser. Auf dem Parkplatz in Wilhelmsfeld lag dann schon eine 10 cm dicke Schneedecke und ein eisiger Wind lies die Wanderer frösteln. Als alle versammelt waren und sich die Truppe in Bewegung setzte, wurde es auch wieder wärmer.

Der Schnee war frisch und die Luft klar. Dieses unerwartete Erlebnis machte die Wanderung zu etwas besonderem. Auf den Lichtungen wurde kurz verweilt um die schöne Aussicht zu genießen, um dann wieder im dichten Wald zu verschwinden. Auf einer Anhöhe erwartete die Wanderer die Gaststätte "Zum weissen Stein"  mit wohliger Wärme und einer kleinen Mahlzeit.

Noch ein Kaffee und dann ging es bei Sonnenschein weiter Richtung Teltschikturm. Ein 40 Meter hoher Aussichtsturm, der von den Windböen ordentlich zum Schwanken gebracht wurde. So begab sich auch nur ein Teil der Truppe die 192 Stufen bis auf die Aussichtsplattform.

Die Aussicht hatte sich gelohnt, aber es war doch ein besseres Gefühl wieder unten zu sein. Der Rückweg nach Wilmhelmsfeld wurde flott absolviert und die große Tafel beim Italiener wartete schon auf die Gruppe.

Bei Pizza und Pasta klang der Tag aus und die Wanderer freuten sich nun doch wieder auf ihr wohliges zu Hause.

 

16. MÄrz 2018 // Generalversammlung des WSV BrÜhl

Vorstand Heinz Spies begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder zur diesjährigen Generalversammlung. Er dankte den Vorstandkollegen und vor allem auch den zahlreichen neuen und alten Mitgliedern, die sich mit großem Engagement in den Verein einbringen. Das vergangene Jahr war sehr ereignis- und erfolgreich.

Hervorzuheben ist hier das Sommerfest mit einigen Neuerungen: Der ökumenische Feldgottesdienst wurde auf den Sonntag des Festes gelegt. Dies führte dazu, dass die Gäste am Sonntagvormittag bereits zahlreicher anwesend waren. Auch die Einführung der Paddler-Currywurst auf dem Speiseplan und das Weizenbier vom Fass erfreuten sich großer Beliebtheit. Aufgrund der erfolgreichen Mitglieder-Spendenaktion in 2016 konnte 2017 im Bootshaus der neue Fußboden verlegt werden. Durch eine Spende der BASF Ludwigshafen wurde ein Defibrillator angeschafft. Heinz Spies berichtete über die Vorbereitungen für die geplante Bootshebeanlage, die durch eine Finanzierung der Dietmar Hopp Stiftung realisiert werden soll. Das Genehmigungsverfahren hat sich als recht kompliziert herausgestellt. Dennoch hoffen alle Beteiligten, daß diese Anlage realisiert werden kann. Ein weiteres Projekt kann jedoch schon sicher in diesem Jahr umgesetzt werden: Durch zwei Spenden von insgesamt 4.000 Euro wird es dem Verein ermöglichst, im Bootshaus 2 Fenster in Richtung Rhein einzubauen. So kann man vom Gastraum direkt auf den Fluss schauen. Zudem bekommt der Raum so mehr Tageslicht.

Es folgten die Berichte der einzelnen Vorstandsmitglieder. Nachdem von Schriftführerin Yvonne De Silva das Protokoll der letzten Generalversammlung verlesen wurde, informierte Kassenwartin Christl Fritz über den Vermögenshaushalt. Die Geldreserven weisen eine sehr positive Entwicklung auf. Rücklagen wären wichtig, falls größere Reparaturen am Bootshaus anfallen sollten. Wanderwart Kurt Weber berichtete aus seinem Bereich. Im Vergleich zum letzten Jahr konnten die gefahrenen Vereinskilometer leicht auf sehr gute 19.795 km gesteigert werden. Er bedankte sich bei allen, die die Aktivitäten der Paddler unterstützen: Fahrer, KFZ- Rückholer, die Küchenmannschaft oder die Helfer beim Schnupperpaddeln. Ein großer Dank ging auch an Melanie Kupka, Kurt Ding und Sven Walter, die sich bereit erklärt haben, das DLRG Rettungsabzeichen zu erwerben. Nur so kann künftig das Kenterrollentraining im Brühler Schwimmbad weiterhin durchgeführt werden. Es folgten die Ehrungen der Vielpaddler: Frauenwertung: 1. Platz Rosemarie Weber (1.974 km), 2. Platz Gabriele Joly (1.210 km), 3. Platz Melanie Schäfer (656 km).

Männerwertung: 1. Platz Kurt Weber (1.995 km), 2. Platz Karl Nassner (1.373 km), 3. Platz Kurt Ding (883 km). Außerdem wurde Roland Schäfer das Wanderfahrerabzeichen in Silber für insgesamt 4.000 gefahrene Kilometer überreicht. Frauenwartin Gudrun Gredel berichtete von zahlreichen sehr gelungenen Veranstaltungen und Ausflügen der Frauen. Hallenwart Kurt Ding erläuterte die durchgeführten Arbeiten im Bootshaus und auf dem Gelände. Seit beginn diesen Jahres wurde das Bootshaus bereits zweimal überschwemmt. Die aufwendigen Aufräum- und Reinigungsarbeiten sind aufgrund der fleißigen Helfer rasch erfolgt. Er dankte den zahlreichen Mitgliedern, die ihn immer aktiv und durch Sachspenden unterstützen. So wurde z.B. fast die gesamte Beleuchtung im Bootshaus auf energiesparende LEDs umgestellt. Die Aufgaben der Hallenwache wurde überarbeitet und neu ausgehängt. Diese sollen bitte in Zukunft von den Mitgliedern, die Hallenwache haben, beachtet werden.

Werner Filsinger übernahm das Vortragen des Berichts der Kassenprüfer Lothar Ertl und Stefan Faude, die eine vorbildliche Kassenführung durch Christl Fritz bestätigten. Die Entlastung der Vorstandschaft wurde beantragt und einstimmig bestätigt.

Es folgten weitere Ehrungen: Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Jörg Unger in Abwesenheit geehrt, für 50 Jahre die 2. Vorsitzende und Frauenwartin Gudrun Gredel sowie in Abwesenheit Rita Blau, Doris Siegel, Rita Montag und Christel Mehrer. Für 60 Jahre erhielten Werner Filsinger und Helmut Kiefer eine Ehrung. Ebenso wurde Lothar Ertl, der nicht anwesend sein konnte, für 10 Jahre Kassenprüfer geehrt.

 

17. Februar 2018 // KENTERTRAINING DES WSV BRÜHL

So richtig kalt war es an den sechs Samstagen von Januar bis Februar nicht, aber von den Brühler Paddlern waren doch alle froh die Vorbereitung auf die kommende Saison im warmen Brühler Hallenbad abhalten zu können.

Die jeweils zweistündigen Trainingseinheiten haben sich wieder großer Beliebtheit erfreut und in Spitzenzeiten tummelten sich rund 30 Paddler im Wasser und am Beckenrand. Entsprechend viele Kajaks wurden bereit gestellt und auch ein Board für Standup-Paddling lag zum Üben bereit.

Die Trainer unter der Leitung von Achim Christ taten wieder ihr bestes, um den Paddlern die Techniken gegen das Kentern beizubringen. Die Paddelstütze – gekonnt ausgeführt – lässt einen erst gar nicht ins Wasser fallen. Ist es doch soweit gekommen, ermöglicht die Kenterrolle ohne große Kraftanstrengung wieder aufzutauchen.

Es ist eine Frage der Technik. Manchen Paddler gelingt der Durchbruch eher und manche benötigen ein langes Training um zum gewünschten Erfolg zu kommen. Aber wenn es dann klappt, dann tauchen freudestrahlende Gesichter aus dem Wasser auf.

Doch was passiert, wenn man auf einer großen Wasserfläche gekentert ist und nicht mehr aufrollen konnte?

Mit diesem Sicherheitsaspekt befasste sich Andreas Körner und brachte den Interessierten in Theorie und Praxis den Wiedereinstieg in das Kajak auf dem Wasser bei. Alleine oder zu zweit, mit Paddelfloat – ein aufblasbares Kissen, das am Ende des Paddels angebracht wird – oder ganz ohne.

So konnte jeder das trainieren, was am wichtigsten erschien und alle Teilnehmer gehen sicherer in die neue Saison.

 

31. Dezember.2017 // Silvesterpaddeln mit dem PfÄlzer Kanuverband

Es war deutlich zu warm, als die Bühler Paddler auf der Kiesbank vor Speyer zur alljährlichen Silvesterfahrt des Pfälzer Kanuverbandes eintrafen. Bei frühlingshaften 15 Grad fing so mancher Paddler schon unter dem Neoprenanzug an zu schwitzen, bevor es überhaupt ans Paddeln ging. Gefahren wurde dieses Jahr eine um 5 km auf 20 Gesamtkilometer verkürzte Strecke bis zur Paddlergilde Ludwigshafen.

Nach einem dreifachen Ahoi wurden Kanadier und Kajaks ins Wasser gelassen und die große Gruppe machte sich auf den Weg rheinabwärts. Unter der Speyerer Autobahnbrücke hindurch, vorbei am Brühler Bootshaus und am  Mannheimer Großkraftwerk. Es war erstaunlich ruhig auf dem Wasser und nur die Altriper Fähre erforderte kurz die Aufmerksamkeit einiger Paddler.

Nach und nach landeten alle Kanuten an und verluden zuerst die Boote auf die Hänger, tauschten verschwitzten Neopren gegen trockene Kleidung und kehrten im Bootshaus der Ludwigshafener ein.

Das Küchenteam versorgte die Paddler mit einer hervorragenden, selbstgemachten Kartoffelsuppe und knackigen Würstchen. Durch die kürzere Strecke wurde etwas Zeit zum Verweilen gewonnen und der ein oder andere gönnte sich noch in Ruhe einen Kaffee oder ein kühles Bier vor den anstehenden, abendlichen Silvesterfeierlichkeiten.

 

18. Dezember // Adventsfeier des WSV

Für viele war die weihnachtliche Stimmung noch weit entfernt, als sich die Mitglieder des WSV Brühl am 3. Advent zu einer gemeinsamen Feier im festlich geschmückten Bootshaus versammelten. Dank der liebevollen Vorbereitung durch Gudrun Gredel gelang es jedoch schnell, den vorweihnachtlichen Trubel aus dem Bootshaus zu verdrängen und für ein paar Stunden etwas Besinnlichkeit einkehren zu lassen.

Gedichte, mal lustig, mal nachdenklich stimmend, Lieder, vorgetragen von kleinen Künstlern mit großem Talent, und gemeinsam gesungene Weihnachtslieder sorgten für eine besinnliche Stimmung im Bootshaus.

Auch dieses Jahr durften die Anwesenden den Brühler Bürgermeister Dr. Ralf Göck begrüßen. Im Namen der Gemeinde überreichte er Ehrenamtspässe für besondere Verdienste an die Mitglieder Jochen Reifenberg und Helmut Ding. Sie hatten - neben vielen anderen Projekten - dafür gesorgt, dass das Bootshaus in neuem, energiesparendem Licht erstrahlt.

Nach den Ehrungen und Danksagungen klang der Abend gemütlich aus.