Neuigkeiten

Ab 12. Januar 2019 // Kentertraining im Hallenbad

Wie in jedem Jahr findet an sechs Samstagen im Januar und Februar das Rollentraining im Brühler Hallenbad statt. Die jeweils zweistündigen Trainingseinheiten dienen zur Vorbereitung auf die kommende Saison und werden sowohl von erfahren Paddlern als auch von Neulingen gerne genutzt. Über 30 Paddler waren im Wasser und vom Beckenrand aus aktiv. Im ruhigen, klaren Wasser unter Anleitung der Trainer läßt es sich gut und sicher üben. Die absoluten Anfänger beginnen unter der ausführlichen Anleitung von Andreas Körner, nach einem theoretischen Teil, damit den sicheren Ein- und Ausstieg sowie kontrolliertes Kentern und den Wiedereinstieg auf dem Wasser zu trainieren.

Weiter fortgeschritten, wird die Paddelstütze geübt. Hier bringt man das Boot in Schieflage, um es dann mit gezieltem Einsatz von Körper und Paddel wieder aufzurichten und so eine drohende Kenterung zu vermeiden. Sollte es dann doch mal zu einem Umfallen des Bootes kommen, wird die Eskimorolle eingesetzt. Dieses ist die schwerste Übungseinheit und erfordert großen Durchhaltewillen. Der Bewegungsablauf ist sehr komplex. Wenn man jedoch die Technik einmal erlernt hat, erfolgt dies ganz ohne Kraftaufwand. Manchen Paddlern gelingt der Durchbruch eher und manche benötigen ein langes Training um zum gewünschten Erfolg zu kommen. Unter der Leitung von Bernd Schneider, Peter Deutsch und weiteren erfahrenen Trainern wurden den Paddlern diese Techniken vermittelt. Selbst wenn man die Eskimorolle bereits beherrscht, sollte man diese regelmäßig trainieren. So konnten die Anfänger im Schwimmbad gut beobachten, wie eine gelungene Rolle funktioniert. Dies führte auch dazu, daß die meisten -dieses Ziel vor Augen- hoch motiviert weiter geübt haben. Auch in diesem Jahr gelang einigen Paddlern die Rolle zum ersten mal, was zu Applaus und Jubelrufen führte.

 

31. Dezember 2018 // 06. Januar 2019 // Silvester- und DreikÖnigspaddeln

Auch im Winter bieten sich ausreichend Gelegenheiten dem Paddelsport nach zu gehen. Das am 31.12. stattfindende Silvesterpaddeln mit dem Pfälzer Kanuverband erfreute sich großer Beliebtheit. Die Brühler waren mit 17 Paddlern die am stärksten vertretende Gruppe bei den teilnehmenden Vereinen. Gefahren wurde eine 20 Kilometer lange Strecke von Speyer bis zur Paddlergilde Ludwigshafen. Trotz des trüben Wetters war es eine sehr angenehme Fahrt. Lediglich ein paar wenige Regentropfen vielen vom Himmel, aber das macht den Wassersportlern ja bekanntermaßen wenig aus. Die Strecke führte unter der Speyerer Autobahnbrücke hindurch, vorbei am Brühler Bootshaus und am Mannheimer Großkraftwerk. Im Bootshaus der Ludwigshafener versorgte das Küchenteam die Paddler mit einer hervorragenden, selbst gemachten Kartoffelsuppe und knackigen Würstchen.

Nur eine knappe Woche später -nämlich am 6. Januar- fand schon die nächste Veranstaltung statt. Beim Dreikönigspaddeln wurde die große Runde mit Start und Ende am Bootshaus gefahren. Anlaß war die Einladung der Brühler Kollerskipper, sie am Bootssteg im Otterstätter Altrhein zu besuchen. Die Paddler kamen dem sehr gerne nach. Aufgrund des herzlichen Empfangs der Kollerskipper mit Heißgetränken, Kuchen und Bretzeln fühlten sich die Paddler dort sehr wohl. Nach angenehmen Gesprächen stiegen alle wieder in ihre Kajaks, um die Runde zu Ende zu paddeln.

 

16. Dezember 2018 // Adventsfeier im Bootshaus

Pünktlich zur Adventsfeier des WSV Brühl viel der erste Schnee in diesem Jahr und sorgte somit für die passende Stimmung im festlich geschmückten Bootshaus. Dank der liebevollen Vorbereitung durch Gudrun Gredel und einigen Helferinnen konnte für ein paar Stunden etwas Besinnlichkeit in der oft hektischen Vorweihnachtszeit einkehren. Gedichte und gemeinsam gesungene Weihnachtslieder sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Durch reichlich Kuchenspenden konnte ein Büffet an süßen Leckereien angeboten werden, das den großen und kleinen Gästen ganz offensichtlich gut schmeckte.

Auch dieses Jahr durften die Anwesenden den Brühler Bürgermeister Dr. Ralf Göck begrüßen. Im Namen der Gemeinde überreichte er Ehrenamtspässe für besondere Verdienste an die Mitglieder Robert Sügis und Andreas Kaupp. Sie hatten - neben vielen anderen Projekten – dazu beigetragen, daß die neuen Fenster im Bootshaus realisiert werden konnten.

Nach den Ehrungen und Danksagungen klang der Nachmittag gemütlich aus.

 

09. Dezember // Last Christmas auf dem Rhein - Das Nikolauspaddeln

Am zweiten Adventssonntag fand dieses Jahr das Nikolauspaddeln des Sportkreises Mannheim statt. Es fanden sich wieder rund 80 Paddlerinnen und Paddler aus der Region auf der Kiesbank vor Speyer ein. Die Brühler von Phillipsburg kommend landeten an, um sich unter das Paddler-Volk zu mischen und mit Heißgetränken aufzuwärmen. Kreiswanderwart Gerhart Maier begrüßte alle Teilnehmer.

Mit einem dreifachen Ahoi machten sich die Paddler auf den Weg rheinabwärts. Dank der regenreichen Tage hatte der Rhein endlich wieder etwas mehr Wasser. Dies zeigte sich deutlich an der Strömung, die wieder stärker war, als in den letzten Wochen. So ging es mit weniger Anstrengung den Rhein abwärts. Die Brühler waren wieder mit einer Gruppe von über 10 Paddlern vertreten. Für viele zählt dieser Termin im Kalender zu den schönsten Fahrten des Jahres.

Das besondere ist, daß die meisten mit Nikolausmütze auf dem Kopf ins Boot steigen. Dieses Jahr war ein Mannheimer Verein sogar mit einem Drachenboot dabei. 12 Paddler und ein Steuermann, der als Nikolaus verkleidet hinten im Boot stand, sorgten mit abgespielten Weihnachtshits für gute Stimmung auf dem Wasser. Dies führt auch dazu, daß Binnenschiffer und Spaziergänger neugierig beobachten, was da so vor sich geht. Es ging zunächst für alle bis zum WSV Brühl, wo die Mittagspause geplant war.

Das Bootshaus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Küchenteam des WSV leistete wie jedes Jahr gute Arbeit und versorgte die hungrigen Paddler schnell mit leckerem Eintopf, Würstchen und Getränken. Nach der Stärkung ging es für die meisten weiter zur Endstation nach Mannheim. Die Brühler, schon an ihrem Ziel angekommen, blieben noch etwas länger sitzen.

 

14. Oktober // GrÜnweißer Saisonabschluss auf dem Neckar

Auf den Wasserstand des Neckars ist verlass. So war zum Saisonabschluss genügend Wasser vorhanden, um die Flotte von Paddlern des WSV in ihren grün-weißen Vereinsshirts aufzunehmen. Auch in diesem Jahr wurde wieder die sehr schöne Strecke von Neckargemünd nach Neckarsteinach gepaddelt. Mit 34 Teilnehmern gesellte sich ein weiterer Rekord in dieser erfolgreichen Saison dazu. Hat der WSV doch aktuell die höchste Mitgliederzahl in der Vereinsgeschichte. Dieses Jahr konnten 24 neue Schnuppermitglieder gewonnen werden und der Verein freut sich seit vielen Jahren wieder über mehr als 20.000 gepaddelte Flußkilometer in einer Saison.

Es waren auch eine große Zahl an Neupaddlern mit auf der Strecke: in Einer- und Zweierkajaks und einem Großkanadier, der von 7 Paddlern vorangetrieben wurde. Der Sonnenschein setzte die herrliche Landschaft mit ihren Burgruinen gekonnt in Szene und schon bald näherten sich die bunten Boote der Ausstiegsstelle in Neckarsteinach.

In einem griechischen Restaurant wurden alle mit Essen und Trinken versorgt. Da das Restaurant mit einem Schlag gefüllt war entstanden doch etwas längere Wartezeiten. Da es bei den Vereinsfahrten auch um die Geselligkeit geht, nutze man die Zeit eben, um gute Unterhaltungen zu führen.

Am Nachmittag war die Uferpromenade mit Spaziergängern gefüllt und das Einbooten wurde von vielen Schaulustigen begleitet. Ein kurzer Pfiff und schon ging es gemütlich stromabwärts Richtung Ausstieg. Das Verladen erfolgte wie immer routiniert und alle freuten sich auf den Ausklang bei Kaffee und Kuchen am Bootshaus. Hier wurde noch mal richtig aufgetischt. Aufgrund der milden Temperaturen blieb die Runde noch lange draußen sitzen, um die Abendsonne noch vollends auszukosten.

 

30. Mai bis 02. Juni // Wanderfahrt nach Bamberg

Das Frankenland ist ein schönes Reiseziel. Auch für Paddler, die Städte und Natur vom Wasser aus erleben. So ging es für die Brühler auf ihrer jährlichen Vereinsfahrt nach Bamberg. Der Obermain, die Wiesent und die Regnitz wollten befahren werden.

Das Lager wurde auf der Zeltwiese des Faltbootclubs Bamberg aufgeschlagen. Diese bot genügend Platz für die Brühler sowie Ludwigshafener und Heilbronner Paddler, die sich rege über die geplanten Touren austauschten.

Wie immer zu Beginn der Paddeltage wurde am Abend gemeinsam gegrillt und Wanderwart Kurt Weber stellte den Plan für die kommenden Tage vor. Eine 17 km lange Tour auf dem Obermain zum Einpaddeln stand für den Feiertag auf dem Programm.

Schon früh kamen die ersten aus den Schlafsäcken und bereiteten sich auf den Tag vor. Das Verladen der Boote, die Fahreraufteilung und die Fahrzeugrückholung lief reibungslos, da alles am Vorabend bereits geregelt wurde. So konnten die ersten Boote um 11 Uhr in den Main einsetzen. Der Flußabschnitt von Hausen bis Hallstatt ist erst vor kurzem renaturiert worden und frei von Wehren und Schiffsverkehr. So machte es sichtlich Spaß auf den abwechslungsreichen Gewässer Landschaft und Tierwelt zu bestaunen.

Noch am Abend wurde in der Gaststätte des Faltbootsclubs die Tour auf der Wiesent für den nächsten Tag geplant. Die etwas weitere Anfahrt erforderte früheres Aufstehen und einen reibungslosen Ablauf, da aus Naturschutzgründen ab 17 Uhr dort nicht mehr gepaddelt werden darf.

Die Tour verlief, bis auf zwei Paddelbrüche und der Kenterlust eines noch etwas unerfahreneren Mitglieds, sehr gut. Ersatzpaddel konnten besorgt werden und dem Gekenterten wurde professionelle Hilfe zu teil.

So hatten alle bei schönstem Sonnenschein ihren Spaß in den Schwällen des kleinen Flusses. Vorbei an den hohen Felsen und den Wäldern der Fränkischen Schweiz. An der Sachsenmühle wurde gerastet und kühle Getränke sowie die Vesper stärkten die Paddler für die letzten Kilometer Richtung Muggendorf, um dort überpünktlich um 16.30 Uhr das Wasser zu verlassen. Auf dem Zeltplatz saß die Gruppe dann noch lange zusammen, um beim Kenterbier den Tag Revue passieren zu lassen.

Da am ersten Tag der Obermain nur bis zur Hälfte befahren wurde, kam am Tag drei der noch fehlende Abschnitt unter die Paddel - mit dem Ausstieg direkt am Campingplatz. Die Schwälle auf der Strecke animierten zum Spielen und so kam es noch zu einem spritzigen Wettrennen im Handpaddeln. Es könnte sein, daß diese Kraft daher auf den letzten Kilometern nach Bamberg gefehlt hat. Das Wasser stand still und die Paddler kämpften sich regelrecht hoch bis zu ihrem Zeltplatz.

Die verlorenen Kräfte mussten dann am Abend in der schönen Altstadt wieder mit den regionalen Spezialitäten aufgefüllt werden.

Der Höhepunkt der Vereinsfahrt stand am Sonntag auf dem Programm. "Die Bamberger Runde". Das sind zwar nur 8 km, aber die zweite Hälfte hat viel zu bieten. Unter der Führung eines Bamberger Paddlers kam die Gruppe an den Hollergraben. Einer alten Fischtreppe, die es im Slalom zu befahren galt, dann ein Waldstück mit ruhigem Lauf und zum Abschluss eine schöne breite Schwallstrecke die unterhalb an einer alten Schleuse mit Handbedienung endete. Die Paddler mit kürzeren Booten verschwanden recht schnell in den Haarnadelkurven der Fischtreppe und kamen mit viel Spaß an der Schleuse an, um auf die Fahrer der Langboote zu warten, die vom Bamberger Paddler geschleust wurden.

Gemeinsam ging es dann vorbei an der Slalomstrecke unterhalb des Rathauses, die natürlich auch von ein paar Paddlern getestet wurde. Durch das romantische "Klein Venedig" ging es dann zum letzten Ausstieg. Die Runde war der krönende Abschluss einer sonnigen, sehr gut organisierten Vereinsfahrt an die sich alle noch lange erinnern werden.

Zumindest bis zum nächsten Jahr, wenn es dann wahrscheinlich wieder nach Franken geht. Diesmal an die Saale.

 

09. Mai 2018 // Wildwassertour im AllgÄu

In das schöne Allgäu, genauer gesagt nach Wertach an den Grüntensee ging die diesjährige Wildwassertour des WSV Brühl. Die Paddler wurden von einer kleinen Gruppe, die eher angereist war, um die Touren zu planen auf dem Campingplatz am Grüntensee empfangen.

Nachdem alles ausgeladen und aufgebaut war, flatterte auch schon bald die WSV Fahne im strahlenden Sonnenschein. Nach einer kurzen Erkundungsrunde über den Campingplatz wurden traditionell die Grills angefeuert und das lange Wochenende mit einem schönen gemeinsamen Essen eröffnet.

Der nächste Morgen versprach wettertechnich nichts Gutes. Daher wurde für diesen Tag eine Stecke auf der Iller geplant. 15 km von Fischen bis nach Immenstadt. Die Iller ist ein leichter Wildwasserfluss und führte an diesem Tag relativ wenige Wasser. Also ideal zum Warmpaddeln.

Nach der ersten Stärkung am Morgen ging es gegen 10 Uhr, überraschenderweise ohne Regen, los nach Fischen. Nach dem obligatorischen umsetzen der Autos gingen zwei Gruppen in Abständen von 15 min auf das Wasser. Für einige Teilnehmer war dies der erste Kontakt mit wilderem Wasser. Auch sie waren, dank individueller Betreuung, sicher unterwegs.

Die Paddler schlugen sich wacker und bis auf ein paar nasse Neoprenanzüge kamen alle wohlbehalten – und viele mit einer Erfahrung reicher – in Immenstadt an. Der Abend wurde dann gemeinsam in einem schönen Lokal verbracht und die Energiespeicher mit leckerer Kost wieder aufgefüllt.

Die Sonne lachte am Freitag als sich die Zeltverschlüsse öffneten und die verschlafenen Gestalten Richtung Waschraum und Frühstück steuerten. Manche nahmen sich die Zeit für eine kleine Runde an den See und die ersten Sonnenstrahlen zu genießen uns sich aufzuwärmen.

Für den Tag stand ein weiterer Abschnitt der Iller auf dem Programm, der die Teilnehmer von Oberstdorf über Fischen nach Sonthofen frühren sollte. Da dieser Abschnitt etwas anspruchsvoller ist, wurde die Gruppe geteilt, und je nach Grad der Fertigkeiten zu unterschiedlichen Einstiegen gebracht.

In Fischen wurde eine kleine Pause eingelegt um kurz darauf weiter nach Sonthofen zu paddeln.

Nachdem es beim ersten mal so schön war wurden am Abend die Grills wieder angeheizt und ordentlich aufgelegt. Das Erlebte wurde rege diskutiert und die Pläne für den kommenden, letzten Paddeltag geschmiedet: Mit einer neuen Herausforderung für einige Paddler. Zwei Gruppen, zwei Flüsse. Die erfahreneren Paddler begaben sich auf den Lech, der gutes Mittelwasser führte, um von Häselgehr nach Weissenbach zu paddeln.

Die Gruppe der Einsteiger machte sich erneut auf den Weg die Strecke von Oberstdorf über Fischen nach Sonthofen zu erkunden, wobei der obere Teilabschnitt ebenfalls Neuland war. Beide Teams meisterten ihre Strecken mit der nötigen Sorgfalt und Ruhe, so daß alle wieder am späten Nachmittag auf dem Campingplatz angekommen sind und sich erstmal bei einer warmen Dusche erholten.

Denn am letzten Abend stand noch einmal der Besuch der Gastwirtschaft an und endete auf dem Campingplatz im Gemeinschaftszelt.

Die Sonne holte am Sonntag Morgen die Camper aus den Zelten. Und so konnte nach einem kurzen Frühstück das Material trocken verpackt und verstaut werden um sich dann auf den Heimweg zu machen.

Eine kleine Gruppe entschied sich erst am Montag abzureisen und nutze den Tag über noch für einen Ausflug an die Breitachklamm.

 

21. April 2018 // Umwelteinsatz beim WSV Brühl

Einmal jährlich steht beim Arbeitseinsatz des WSV die Umwelt ganz im Fokus. So trafen sich knapp 40 Vereinsmitglieder am Bootshaus, um ihren Beitrag für eine saubere Umwelt zu leisten.

Müllsäcke wurden verteilt und alle strömten in verschiedene Richtungen rund um das Bootshaus aus. Die Rheindämme und -Auen wurden nach Unrat abgesucht. So manch kurioses Fundstück wurde im Wald entdeckt. So fand unter anderem ein Schreibtischstuhl den Weg in den bereit gestellten Abfallcontainer.

Auch ein Großkanadier wurde startklar gemacht und mit eifrigen Helfern den Ketscher Altrhein hoch geschickt, um dort den angeschwemmten Müll aufzusammeln. So kamen einige Abfallsäcke zusammen. Der Altrhein wird regelmäßig von den Brühler Paddlern befahren. Hier war es schon etwas störend, neben der wunderschönen Landschaft, dann auch den Müll rum liegen zu sehen. Außerdem stellt dies ja auch eine Gefahr für die im Altrhein lebenden Tiere dar.

Als alle Arbeit erledigt war, wurden die Helfer mit einem leckeren Essen belohnt. Es wurde eine große Tafel auf dem Rheindamm errichtet mit dem gewohnt schönen Blick auf die vorbeifahrenden Schiffe. Schnell nahmen alle hungrigen Helfer Platz. Das Küchenteam hatte die die Paddlercurrywurst vorbereitet, die seit 2017 fester Bestandteil auf der Speisekarte des WSV Sommerfestes ist. Hier wurde eine nochmals verbesserte Rezeptur der Soße getestet, die durchweg großen Anklang bei allen fand.

 

08. April 2018 // Mit der Sonne in die neue Saison - Anpaddeln des WSV Brühl

An diesem Tag hielt es wohl niemanden mehr im Haus. Das erste richtig sonnige Wochenende lockte viele Frischluftfans nach draußen. Und so auch die Paddler des WSV, deren Saisoneröffnung glücklicherweise auf diesen tollen Sonntag gefallen ist. Dem Wetter entsprechend stieg auch die Teilnehmerzahl auf rekordverdächtige 30 Paddler, die sich in Kajaks und einem Großkanadier auf dem Gewässer vor der Bootshaustreppe sammelten. Die Freude über diese Eröffnungstour war allen anzumerken und nach der Ansprache von Wanderwart Kurt Weber ging es mit einem schallenden, dreifachen Ahoi auf den Rhein.

Das eisige Wasser, das bei Wellengang über das Deck schwappte, erinnerte dabei stets daran, das es noch nicht Sommer ist. So war der Schiffsverkehr auf dem Rhein auch überschaubar und souverän bog die große Gruppe in den Osterstädter Altrhein ein. Gemütlich plaudernd ging es über die Seen, an den Seglern vorbei, hin zum Ausstieg am anderen Ende. Mit gemeinsamer Kraftanstrengung wurden alle Kajaks und auch der Großkanadier den steilen, sandigen Hang hochgeschafft, um dort die Boote mit den kleinen Bootswagen straßentauglich zu machen.

Fürs Erste nur ein kleines Stück bis zur Gaststätte "Zum Altrhein", die wie jedes Jahr schon auf das Eintreffen der Paddler bestens vorbereitet war. Getränke und Essen ließen so auch nicht lange auf sich warten und bald waren alle gestärkt für die lange Umtragestrecke über die Felder bis hin zum Reffenthaler Altrhein. Die Karawane aus Boote ziehenden Paddlern sorgte wieder für neugierige Blicke und erstaunte auch eine japanische Reisegruppe, die es in unsere schöne Gegend verschlagen hatte. An der engen Einsatzstelle dauerte es etwas bis alle Boote wieder im Wasser waren, aber dann ertönte der Pfiff zur Abfahrt in den Ketscher Altrhein.

Um dorthin zu gelangen musste der Rhein gegen die Strömung gekreuzt werden, was auch den Neulingen Dank guten Trainings inzwischen problemlos gelingt. Unter der Ketscher Holzbrücke durch ging es langsam den Altrhein abwärts Richtung Bootshaus. Nicht ohne zum ersten mal in diesem Jahr wieder die Wasserschildkröte zu entdecken, die hier wohl heimisch geworden ist und sich auf einem Baumstamm sonnte.

Am Bootshaus waren inzwischen so viele Sonnenhungrige zu Gast, daß es richtig voll auf dem Platz wurde als die Paddler mit ihren Booten die Treppe hochkamen. So war es noch etwas trubelig bis alles Material gesäubert und verstaut war. Aber danach machten es sich alle gemütlich und feierten diesen schönen Tag bis in die Abendstunden.