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29. Mai bis 02. Juni // WSV Wildwassertour im AllgÄu

Der Zeltplatz am Grüntensee wurde schon im November reserviert, denn über das lange Wochenende wird es voll im Allgäu. Die 20 Wildwasserpaddler machten sich also auf dem Weg zu den wilderen Gewässern der Alpen.

Mittwoch Morgen in Brühl trocken gestartet, kam der Konvoi bei starkem Regen am Zeltplatz an. Die Wetterbesserung ließ noch länger auf sich warten und das Lager wurde im strömenden Regen aufgebaut. Schließlich war die WSV Fahne gehisst, der Regen ließ nach und drei wunderschöne Paddeltage konnten in Angriff genommen werden.

Für die komplette Gruppe stand am ersten Tag das Einfahren auf der Iller von Oberstdorf nach Sonthofen auf dem Programm. Die Vorbereitungen liefen routiniert ab und gegen Mittag war die Flotte des WSV auf dem Wasser unterwegs. Die Regenfälle der letzten Tage sorgen für eine gute Strömung und änderten den Charakter des Flusslaufes. Das Befahren wurde anspruchsvoller und nach dem die Stufen mit ihren Schwällen bei Oberstdorf  von allen gemeistert wurden, kam es etwas später in einer Kurve mit schwierigen Strömungsverhältnissen zu ersten Kenterungen. Dank der guten "Retten und Bergen" Ausbildung arbeiteten die Paddler Hand in Hand und schon bald waren Paddler und Boote wieder sicher und unversehrt am Ufer und konnten die Fahrt ohne weitere Schwierigkeiten fortsetzen. Deftig ging der Tag dann in einem gemütlichen bayrischen Gasthaus zu Ende. Müde und satt folgte noch die Tourenbesprechung für Tag zwei auf der Wertach, bevor die Paddler in den Zelten verschwanden.

Die Sonne strahlte am nächsten Morgen und ein immer noch gut mit Wasser gefüllter Bach erwartete die Paddler. Der schwierige Einstieg wurde von allen bis auf einen Anfänger gut gemeistert und nachdem dessen Boot gelehrt war, konnte eine herrliche Tour gestartet werden. Die Wertach fließt auf einer Strecke von 13 km durch unberührte Täler und Wälder. Keine Straßen, kein Lärm, nur Natur und Paddler die jeden Moment auf dem glitzernden Wasser genießen. Die Fortgeschrittenen übten mit den Anfängern, die sich hoch motiviert im Kehrwasserfahren und im Überwinden von Schwällen versuchten. An einer idyllisch gelegenen Hängebrücke, die zum Testen einlud, wurde pausiert, und die Fahrt nach einer Dusche unter einem kleinen Wasserfall fortgesetzt. Immer wieder forderten kleinere Schwallstellen und enge Kurven die Aufmerksamkeit der Paddler, bevor an einer hohen Uferkante der Ausstieg in Sicht kam. Auch hier waren die Boote schnell mit Karabiner und Seil hochgezogen und auf die bereitstehenden Autos verladen. Auch auf der Rückfahrt konnten die Paddler noch über die schöne Kulisse mit den immer noch Schneebedeckten Bergen staunen. Beim abendlichen Grillen auf dem Zeltplatz wurde die dritte und letzte Tour auf dem Lech besprochen.

Eine völlig andere Situation mit viel Wasser und starker Strömung - im Paddlerjargon "Wasserwucht" genannt. Hier trennte sich die Gruppe und nur die erfahreneren Paddler stiegen am nächsten Tag in Häßelgehr in Österreich in die Boote. Schon das Wasser unterschied sich stark von den letzten Tagen. Frisch von den Bergen war es milchig und eiskalt. 5 Grad Wassertemperatur machen bei einer Schwimmeinlage auch mit Neopren keinen Spaß. Die Strömung riss an den Booten und die ersten Schwälle mit hohen Wellen kamen auf die Paddler zu. Nach und nach gewöhnten sich alle an die Verhältnisse, genossen das Wellenreiten und steuerten auf die Schlüsselstelle dieser Strecke zu. Eine Stufe, die drei sehr hohe, dicht aufeinander folgende Wellen erzeugt. Hier führt auch kein Weg an der Seite vorbei und ein Paddler nach dem andern stürzte sich in diese Achterbahn. Entsprechend große war die Freude und das Glücksgefühl als alle ohne Kentern diese Stelle durchfahren hatten. Der Rest der Strecke erschien dann nur noch als leichtes Ausfahren. Sicher angekommen gönnte sich die Gruppe noch Kaffee und Kuchen, bevor der letzte gemeinsame Abend entspannt auf dem Zeltplatz verbracht wurde.

Die Gruppe bedankte sich bei den Organisatoren Andreas Körner und Bernd Schneider für die tolle Planung und die gute Führung auf den Flüssen. Nicht ohne Vorfreude auf das nächste Jahr.

 

01. Mai // 1.000 km Tour mit Grillabschluss

1.000 km an einem Tag paddeln? Das muss doch zu schaffen sein – wenn wir alle dabei zusammen helfen.

Diese Idee kam im letzten Winter auf und die Umsetzung wurde für den 1. Mai terminiert. Als geeignete Strecke bot sich die Tour auf dem Rhein von Leopoldshafen nach Brühl an. Würden 25 Paddler an der Aktion teilnehmen, wäre das Ziel erreicht.

So ging es fleißig an die Planung. Einige Mitglieder mussten noch überzeugt werden, da sie noch nie so eine lange Strecke am Stück gepaddelt hatten. So kam es dann, dass am 1. Mai bei 25 Mitgliedern des WSV Brühl um 6 Uhr oder früher der Wecker klingelte.

Bei kühlen Temperaturen um 10 Grad trafen sich die Paddlerinnen und Paddler um 7 Uhr zum Boote laden am Bootshaus. Durch einen ausgeklügelten Plan wusste sofort jeder wo sein Boot aufgeladen werden sollte und bei wem er im Auto sitzt. Gegen 7:30 Uhr begann sich die Karawane aus Fahrzeugen und Anhänger nach Leopoldshafen aufzubrechen.

Pünktlich um 9 Uhr wurde bei strahlendem Sonnenschein mit einem dreifachen Ahoi die heutige Tour eröffnet. Bei ruhigem Gewässer ging es zunächst die ersten 10 km bis zum Bootshaus nach Huttenheim. Dort wartete bereits ein organisiertes Weißwurstfrühstück auf die Teilnehmer. Nach dieser Stärkung voll motiviert, ging es weiter rheinabwärts auf die nächsten 31 km bis zum Bootshaus in Brühl.

Auch die Teilnehmer, für die es die erste längere Strecke auf dem Rhein war, kamen wohlbehalten und stolz auf die erbrachte Leistung in Brühl an. Hatten doch alle zusammen das Ziel mit insgesamt 1.025 km sogar noch übertroffen. Ein besonderer Dank gilt auch den Fahrern, die die Autos von Leopoldshafen wieder nach Brühl zurück gefahren haben. Nachdem die Boote gesäubert und wieder auf ihren Liegeplatz im Inneren verstaut waren, ging es zum gemütlichen Teil über. Es wurden die mitgebrachten Steaks und Würste gegrillt und mit selbstgemachten Salaten im Sonnenschein mit Blick auf den schönen Rhein verzehrt.

 

31. MÄrz 2019 //SaisonerÖffnung bei Sonnenschein

In diesem Jahr erfolgte, das Anpaddeln am letzten Sonntag im März. Der recht frühe Termin ist durchaus kein Garant für schönes Wetter. Umso mehr freute es die aktiven 44 Paddler und weitere Vereinsmitglieder, dass die Vorhersage mildes, sonniges Wetter versprach.

Stand doch neben der Saisoneröffnung ein weiteres Highlight an: Die Bootstaufen von mehreren Vereinsbooten. Ein neuer Großkanadier, ein Zweierkajak und mehrere Einerkajaks wurden von dem 1. Vorsitzenden Roland Schäfer zur aktiven Nutzung an die Vereinsmitglieder übergeben.

Zwei Einerkajaks wurden nach den Ehrenmitgliedern Wolfgang Zobeley und Werner Filsinger auf die Namen Wolle und Werner getauft. Nach der Taufe wurden 2 Großkanadier und viele Kajaks zu Wasser gelassen. Wanderwart Kurt Weber eröffnete die Saison mit dem Hinweis, dass noch nie seit er Wanderwart ist, eine so große Anzahl an Paddlern an einem Anpaddeln teilgenommen haben. Mit einem dreifachen Ahoi startete die Gruppe zur großen Runde auf Rhein und Altrhein.

Unterwegs wurde eine kleine Pause am "Kollerstrand" eingelegt. Ein Geburtstagskind unter den Paddlern spendierte Erfrischungsgetränke für alle.

Nach dem kleinen Umtrunk ging es weiter auf die Runde bis zum Bootshaus zurück. Zum Abschluss des Tages stand noch ein gemeinsames Grillen auf dem Programm. Auf dem Rheindamm wurde dafür eine riesengroße Tafel gerichtet.

Im Sonnenschein ließ es sich hier bis in die Abendstunden gut aushalten. So klang der wunderschöne Tag mit netten Gesprächen aus.

 

22. MÄrz 2019 // Ehrungen fÜr WSV Mitglieder

Sowohl auf dem Verbandstag von Kanu BW als auch auf der Generalversammlung 2019 und bei der Saisoneröffnung wurden neben den Sportlern und langjährigen Mitgliedern noch weitere Mitglieder geehrt.

Heinz Spies erhielt für sein 19 jähriges Engagement als 1. Vorsitzende gleich mehrere Ehrungen im Rahmen der Generalversammlung: So wurde er von der 2. Vorsitzenden Gudrun Gredel zum Ehrenmitglied des WSV ernannt. Gudrun Gredel dankte Heinz Spies für die immer gute Zusammenarbeit und den Zusammenhalt. Er hat viele neue Ideen eingebracht, sich mit ganzer Energie dafür eingesetzt den Verein attraktiv und modern zu halten. Sein Leitspruch war immer "Wir wollen das zusammen anpacken". Viele Neuerungen sind ihm zu verdanken, so u.a. die Einführung des Feldgottesdienstes, die Kooperation Schule-Verein, Sanierung des Bootshauses und vieles mehr. Viele Zuschüsse und Spenden konnten unter seiner Vorstandschaft generiert werden. Die Zahl der Mitglieder hat sich in den letzten 19 Jahren verdoppelt.

Kurt Weber überreichte im Namen des Verbands Kanu BW die Bronzene Ehrennadel als Anerkennung für seine Leistungen. Bürgermeister Dr. Ralf Göck verlieh Heinz Spies aufgrund seines langjährigen Engagements als 1. Vorstand die Goldene Ehrennadel der Gemeinde Brühl. Yvonne Da Silva erhielt die silberne Ehrennadel.

Außerdem wurde als Dankeschön und Anerkennung der neue 4-er Kanadier auf den Namen Heinz getauft.

Als Anerkennung der 2. Vorsitzenden Gudrun Gredel und der Kassiererin Christl Fritz für ihr Engagement im Verein wurden von Heinz Spies zwei Einerkajaks mit den Namen Gudrun und Christl getauft.

Bei der Saisoneröffnung wurden zwei weitere Einerkajaks nach den Ehrenmitgliedern Wolfgang Zobeley und Werner Filsinger auf die Namen Wolle und Werner getauft.

Auf dem Verbandtag von Kanu BW wurden außerdem Yvonne De Silva, Christl Fritz und Gudrun Gredel für ihre Vorstandsarbeit mit der Bronzenen Ehrennadel geehrt.

 

22. MÄrz 2019 // Generalversammlung 2019 des WSV Brühl

Vorstand Heinz Spies berichtete, dass das vergangene Jahr sehr ereignis- und erfolgreich war. Bzgl. Datenschutz sei der Verein jetzt gut aufgestellt. Das Sommerfest war sehr erfolgreich. Im Bootshaus wurden 2 Panoramafenster eingebaut. Eine sehr große Zahl an Spendengeldern sind eingegangen. Der größte Posten dabei war eine Spende der Dietmar Hopp Stiftung in Höhe von 20.000 € für eine Bootshebeanlage. Da das Genehmigungsverfahren sehr aufwendig und immer noch nicht abgeschlossen ist, wurde die Spende mit Zustimmung der Stiftung für neue Vereinsboote und Ausrüstung eingesetzt. Kassenwartin Christl Fritz informierte daüber, dass die Geldreserven eine sehr positive Entwicklung aufweisen. Vor allem auch wegen der Spenden, die eingegangen sind. Rücklagen wären wichtig, falls größere Reparaturen am Bootshaus anfallen sollten. Wanderwart Kurt Weber berichtete aus seinem Bereich. Im Vergleich zum letzten Jahr konnten die gefahrenen Vereinskilometer auf sehr gute 21.068 km gesteigert werden.

Sportlerehrungen: Bronze-Ersterwerb: Wolfgang Kasubek, Andreas Krupp 2. Bronze zu Gold 5: Kurt Weber 3. Bronze zu Gold 5: Rosemarie Weber 27. Bronze zu Gold 30: Werner Filsinger Silber: Sabine Gebhard, Gabriele Joly,  Kurt Ding Gold: Andreas Körner Gold 45: Karl Nassner

Frauen: 1. Platz: Rosemarie Weber (2.099 km), 2. Platz: Gabriele Joly (1.072 km),  3. Platz: Sibille Seeger (912 km) Männer: 1. Platz: Kurt Weber (2.080 km), 2. Platz: Karl Nassner (1.403 km), 3. Platz: Werner Filsinger (955 km).

Frauenwartin Gudrun Gredel berichtete von zahlreichen gelungenen Veranstaltungen und Ausflügen der Frauen. Hallenwart Kurt Ding erläuterte die durchgeführten Arbeiten im Bootshaus und auf dem Gelände. Bernd Kieser übernahm das Vortragen des Berichts des Kassenprüfers Stefan Faude, der eine vorbildliche Kassenführung bestätigte. 

Es wurde eine Beitragsanpassung ab 2019 zur Abstimmung gestellt. Als Grund nannte Heinz Spies u.a. Kostensteigerungen und das in die Jahre gekommene Gebäude. Die Einnahmen der Beiträge entsprechen ungefähr den laufenden Ausgaben. Daher ist eine Erhöhung notwendig.

Diese neuen Beiträge wurden ohne Gegenstimmen angenommen: Einzelmitgliedschaft: Erhöhung um 10 € jährlich (von bisher 50 € auf 60 €) Familienmitgliedschaft: Erhöhung um 20 € jährlich (von bisher 80 € auf 100 €).

Ehrungen für lange Mitgliedschaft: 25 Jahre: Lisa Fritz, Inge Oberländer, Karl-Heinz Herr, Siegmund Biewer. 40 Jahre: Horst Meng, Kurt Adolf. 50 Jahre: Uschi und Robert Ganz , Rolf Dieter Gabel. 60 Jahre : Wilfried Gredel, Wolfgang Zobeley. 70 Jahre: Karl Nassner.

Neuwahlen: 1. Vorsitzender: Roland Schäfer 1. Schriftführerin: Melanie Schäfer 2. Schriftführer:  Andreas Krupp Beisitzer: Veronika Fitterer, Jochen Reifenberg Kassenprüfer: Bernd Kieser

Alle Kandidaten wurden einstimmig in ihr Amt gewählt.

Da der Jugendwart zu kurzfristig zurück getreten ist, konnte hier keine Wahl erfolgen. Als kommissarischer Jungendwart konnte Markus Brand gewonnen werden.

Heinz Spies gab zum Abschluß der Versammlung einen Rückblick auf die letzten 19 Jahre als 1. Vorsitzender. Vor allem in den letzten Jahren konnte viel bewegt werden auch Dank der Unterstützung der Mitglieder. Als Beispiele nannte er u.a. die Erstellung des Kinderspielplatzes, die Ausweisung als offizielle Kanu-Station und den Innenausbau des Bootshauses. Auch die Verwaltung hat immer mehr Zeit in Anspruch genommen. So wurden Formulare (z.B. Datenschutz) oder Verträge erstellt und optimiert. Das schöne ist, dass neue Mitglieder auch bereit waren und sind Verantwortung zu übernehmen. Der Verein ist mit den neuen und langjährigen Mitgliedern gut für die Zukunft aufgestellt. Daher ist es jetzt eine gute Zeit, um die Verantwortung als 1. Vorsitzender abzugeben. 

Der neu gewählte 1. Vorsitzende Roland Schäfer bedankte sich bei Heinz Spies für die sehr erfolgreichen letzten 19 Jahre. Er versprach den Verein in seinem Sinne weiterzuführen und sich immer für das Wohl des Vereins einzusetzen. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit der teilweise neu gebildeten Vorstandschaft und sei sich sicher, dass er mit diesem Team und allen Mitgliedern den WSV gut in die Zukunft führen werde.

 

Ab 12. Januar 2019 // Kentertraining im Hallenbad

Wie in jedem Jahr findet an sechs Samstagen im Januar und Februar das Rollentraining im Brühler Hallenbad statt. Die jeweils zweistündigen Trainingseinheiten dienen zur Vorbereitung auf die kommende Saison und werden sowohl von erfahren Paddlern als auch von Neulingen gerne genutzt. Über 30 Paddler waren im Wasser und vom Beckenrand aus aktiv. Im ruhigen, klaren Wasser unter Anleitung der Trainer läßt es sich gut und sicher üben. Die absoluten Anfänger beginnen unter der ausführlichen Anleitung von Andreas Körner, nach einem theoretischen Teil, damit den sicheren Ein- und Ausstieg sowie kontrolliertes Kentern und den Wiedereinstieg auf dem Wasser zu trainieren.

Weiter fortgeschritten, wird die Paddelstütze geübt. Hier bringt man das Boot in Schieflage, um es dann mit gezieltem Einsatz von Körper und Paddel wieder aufzurichten und so eine drohende Kenterung zu vermeiden. Sollte es dann doch mal zu einem Umfallen des Bootes kommen, wird die Eskimorolle eingesetzt. Dieses ist die schwerste Übungseinheit und erfordert großen Durchhaltewillen. Der Bewegungsablauf ist sehr komplex. Wenn man jedoch die Technik einmal erlernt hat, erfolgt dies ganz ohne Kraftaufwand. Manchen Paddlern gelingt der Durchbruch eher und manche benötigen ein langes Training um zum gewünschten Erfolg zu kommen. Unter der Leitung von Bernd Schneider, Peter Deutsch und weiteren erfahrenen Trainern wurden den Paddlern diese Techniken vermittelt. Selbst wenn man die Eskimorolle bereits beherrscht, sollte man diese regelmäßig trainieren. So konnten die Anfänger im Schwimmbad gut beobachten, wie eine gelungene Rolle funktioniert. Dies führte auch dazu, daß die meisten -dieses Ziel vor Augen- hoch motiviert weiter geübt haben. Auch in diesem Jahr gelang einigen Paddlern die Rolle zum ersten mal, was zu Applaus und Jubelrufen führte.

 

31. Dezember 2018 // 06. Januar 2019 // Silvester- und DreikÖnigspaddeln

Auch im Winter bieten sich ausreichend Gelegenheiten dem Paddelsport nach zu gehen. Das am 31.12. stattfindende Silvesterpaddeln mit dem Pfälzer Kanuverband erfreute sich großer Beliebtheit. Die Brühler waren mit 17 Paddlern die am stärksten vertretende Gruppe bei den teilnehmenden Vereinen. Gefahren wurde eine 20 Kilometer lange Strecke von Speyer bis zur Paddlergilde Ludwigshafen. Trotz des trüben Wetters war es eine sehr angenehme Fahrt. Lediglich ein paar wenige Regentropfen vielen vom Himmel, aber das macht den Wassersportlern ja bekanntermaßen wenig aus. Die Strecke führte unter der Speyerer Autobahnbrücke hindurch, vorbei am Brühler Bootshaus und am Mannheimer Großkraftwerk. Im Bootshaus der Ludwigshafener versorgte das Küchenteam die Paddler mit einer hervorragenden, selbst gemachten Kartoffelsuppe und knackigen Würstchen.

Nur eine knappe Woche später -nämlich am 6. Januar- fand schon die nächste Veranstaltung statt. Beim Dreikönigspaddeln wurde die große Runde mit Start und Ende am Bootshaus gefahren. Anlaß war die Einladung der Brühler Kollerskipper, sie am Bootssteg im Otterstätter Altrhein zu besuchen. Die Paddler kamen dem sehr gerne nach. Aufgrund des herzlichen Empfangs der Kollerskipper mit Heißgetränken, Kuchen und Bretzeln fühlten sich die Paddler dort sehr wohl. Nach angenehmen Gesprächen stiegen alle wieder in ihre Kajaks, um die Runde zu Ende zu paddeln.

 

16. Dezember 2018 // Adventsfeier im Bootshaus

Pünktlich zur Adventsfeier des WSV Brühl viel der erste Schnee in diesem Jahr und sorgte somit für die passende Stimmung im festlich geschmückten Bootshaus. Dank der liebevollen Vorbereitung durch Gudrun Gredel und einigen Helferinnen konnte für ein paar Stunden etwas Besinnlichkeit in der oft hektischen Vorweihnachtszeit einkehren. Gedichte und gemeinsam gesungene Weihnachtslieder sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Durch reichlich Kuchenspenden konnte ein Büffet an süßen Leckereien angeboten werden, das den großen und kleinen Gästen ganz offensichtlich gut schmeckte.

Auch dieses Jahr durften die Anwesenden den Brühler Bürgermeister Dr. Ralf Göck begrüßen. Im Namen der Gemeinde überreichte er Ehrenamtspässe für besondere Verdienste an die Mitglieder Robert Sügis und Andreas Kaupp. Sie hatten - neben vielen anderen Projekten – dazu beigetragen, daß die neuen Fenster im Bootshaus realisiert werden konnten.

Nach den Ehrungen und Danksagungen klang der Nachmittag gemütlich aus.

 

09. Dezember // Last Christmas auf dem Rhein - Das Nikolauspaddeln

Am zweiten Adventssonntag fand dieses Jahr das Nikolauspaddeln des Sportkreises Mannheim statt. Es fanden sich wieder rund 80 Paddlerinnen und Paddler aus der Region auf der Kiesbank vor Speyer ein. Die Brühler von Phillipsburg kommend landeten an, um sich unter das Paddler-Volk zu mischen und mit Heißgetränken aufzuwärmen. Kreiswanderwart Gerhart Maier begrüßte alle Teilnehmer.

Mit einem dreifachen Ahoi machten sich die Paddler auf den Weg rheinabwärts. Dank der regenreichen Tage hatte der Rhein endlich wieder etwas mehr Wasser. Dies zeigte sich deutlich an der Strömung, die wieder stärker war, als in den letzten Wochen. So ging es mit weniger Anstrengung den Rhein abwärts. Die Brühler waren wieder mit einer Gruppe von über 10 Paddlern vertreten. Für viele zählt dieser Termin im Kalender zu den schönsten Fahrten des Jahres.

Das besondere ist, daß die meisten mit Nikolausmütze auf dem Kopf ins Boot steigen. Dieses Jahr war ein Mannheimer Verein sogar mit einem Drachenboot dabei. 12 Paddler und ein Steuermann, der als Nikolaus verkleidet hinten im Boot stand, sorgten mit abgespielten Weihnachtshits für gute Stimmung auf dem Wasser. Dies führt auch dazu, daß Binnenschiffer und Spaziergänger neugierig beobachten, was da so vor sich geht. Es ging zunächst für alle bis zum WSV Brühl, wo die Mittagspause geplant war.

Das Bootshaus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Küchenteam des WSV leistete wie jedes Jahr gute Arbeit und versorgte die hungrigen Paddler schnell mit leckerem Eintopf, Würstchen und Getränken. Nach der Stärkung ging es für die meisten weiter zur Endstation nach Mannheim. Die Brühler, schon an ihrem Ziel angekommen, blieben noch etwas länger sitzen.