Neuigkeiten

31. MÄrz 2019 //SaisonerÖffnung bei Sonnenschein

In diesem Jahr erfolgte, das Anpaddeln am letzten Sonntag im März. Der recht frühe Termin ist durchaus kein Garant für schönes Wetter. Umso mehr freute es die aktiven 44 Paddler und weitere Vereinsmitglieder, dass die Vorhersage mildes, sonniges Wetter versprach.

Stand doch neben der Saisoneröffnung ein weiteres Highlight an: Die Bootstaufen von mehreren Vereinsbooten. Ein neuer Großkanadier, ein Zweierkajak und mehrere Einerkajaks wurden von dem 1. Vorsitzenden Roland Schäfer zur aktiven Nutzung an die Vereinsmitglieder übergeben.

Zwei Einerkajaks wurden nach den Ehrenmitgliedern Wolfgang Zobeley und Werner Filsinger auf die Namen Wolle und Werner getauft. Nach der Taufe wurden 2 Großkanadier und viele Kajaks zu Wasser gelassen. Wanderwart Kurt Weber eröffnete die Saison mit dem Hinweis, dass noch nie seit er Wanderwart ist, eine so große Anzahl an Paddlern an einem Anpaddeln teilgenommen haben. Mit einem dreifachen Ahoi startete die Gruppe zur großen Runde auf Rhein und Altrhein.

Unterwegs wurde eine kleine Pause am "Kollerstrand" eingelegt. Ein Geburtstagskind unter den Paddlern spendierte Erfrischungsgetränke für alle.

Nach dem kleinen Umtrunk ging es weiter auf die Runde bis zum Bootshaus zurück. Zum Abschluss des Tages stand noch ein gemeinsames Grillen auf dem Programm. Auf dem Rheindamm wurde dafür eine riesengroße Tafel gerichtet.

Im Sonnenschein ließ es sich hier bis in die Abendstunden gut aushalten. So klang der wunderschöne Tag mit netten Gesprächen aus.

 

22. MÄrz 2019 // Ehrungen fÜr WSV Mitglieder

Sowohl auf dem Verbandstag von Kanu BW als auch auf der Generalversammlung 2019 und bei der Saisoneröffnung wurden neben den Sportlern und langjährigen Mitgliedern noch weitere Mitglieder geehrt.

Heinz Spies erhielt für sein 19 jähriges Engagement als 1. Vorsitzende gleich mehrere Ehrungen im Rahmen der Generalversammlung: So wurde er von der 2. Vorsitzenden Gudrun Gredel zum Ehrenmitglied des WSV ernannt. Gudrun Gredel dankte Heinz Spies für die immer gute Zusammenarbeit und den Zusammenhalt. Er hat viele neue Ideen eingebracht, sich mit ganzer Energie dafür eingesetzt den Verein attraktiv und modern zu halten. Sein Leitspruch war immer "Wir wollen das zusammen anpacken". Viele Neuerungen sind ihm zu verdanken, so u.a. die Einführung des Feldgottesdienstes, die Kooperation Schule-Verein, Sanierung des Bootshauses und vieles mehr. Viele Zuschüsse und Spenden konnten unter seiner Vorstandschaft generiert werden. Die Zahl der Mitglieder hat sich in den letzten 19 Jahren verdoppelt.

Kurt Weber überreichte im Namen des Verbands Kanu BW die Bronzene Ehrennadel als Anerkennung für seine Leistungen. Bürgermeister Dr. Ralf Göck verlieh Heinz Spies aufgrund seines langjährigen Engagements als 1. Vorstand die Goldene Ehrennadel der Gemeinde Brühl. Yvonne Da Silva erhielt die silberne Ehrennadel.

Außerdem wurde als Dankeschön und Anerkennung der neue 4-er Kanadier auf den Namen Heinz getauft.

Als Anerkennung der 2. Vorsitzenden Gudrun Gredel und der Kassiererin Christl Fritz für ihr Engagement im Verein wurden von Heinz Spies zwei Einerkajaks mit den Namen Gudrun und Christl getauft.

Bei der Saisoneröffnung wurden zwei weitere Einerkajaks nach den Ehrenmitgliedern Wolfgang Zobeley und Werner Filsinger auf die Namen Wolle und Werner getauft.

Auf dem Verbandtag von Kanu BW wurden außerdem Yvonne De Silva, Christl Fritz und Gudrun Gredel für ihre Vorstandsarbeit mit der Bronzenen Ehrennadel geehrt.

 

22. MÄrz 2019 // Generalversammlung 2019 des WSV Brühl

Vorstand Heinz Spies berichtete, dass das vergangene Jahr sehr ereignis- und erfolgreich war. Bzgl. Datenschutz sei der Verein jetzt gut aufgestellt. Das Sommerfest war sehr erfolgreich. Im Bootshaus wurden 2 Panoramafenster eingebaut. Eine sehr große Zahl an Spendengeldern sind eingegangen. Der größte Posten dabei war eine Spende der Dietmar Hopp Stiftung in Höhe von 20.000 € für eine Bootshebeanlage. Da das Genehmigungsverfahren sehr aufwendig und immer noch nicht abgeschlossen ist, wurde die Spende mit Zustimmung der Stiftung für neue Vereinsboote und Ausrüstung eingesetzt. Kassenwartin Christl Fritz informierte daüber, dass die Geldreserven eine sehr positive Entwicklung aufweisen. Vor allem auch wegen der Spenden, die eingegangen sind. Rücklagen wären wichtig, falls größere Reparaturen am Bootshaus anfallen sollten. Wanderwart Kurt Weber berichtete aus seinem Bereich. Im Vergleich zum letzten Jahr konnten die gefahrenen Vereinskilometer auf sehr gute 21.068 km gesteigert werden.

Sportlerehrungen: Bronze-Ersterwerb: Wolfgang Kasubek, Andreas Krupp 2. Bronze zu Gold 5: Kurt Weber 3. Bronze zu Gold 5: Rosemarie Weber 27. Bronze zu Gold 30: Werner Filsinger Silber: Sabine Gebhard, Gabriele Joly,  Kurt Ding Gold: Andreas Körner Gold 45: Karl Nassner

Frauen: 1. Platz: Rosemarie Weber (2.099 km), 2. Platz: Gabriele Joly (1.072 km),  3. Platz: Sibille Seeger (912 km) Männer: 1. Platz: Kurt Weber (2.080 km), 2. Platz: Karl Nassner (1.403 km), 3. Platz: Werner Filsinger (955 km).

Frauenwartin Gudrun Gredel berichtete von zahlreichen gelungenen Veranstaltungen und Ausflügen der Frauen. Hallenwart Kurt Ding erläuterte die durchgeführten Arbeiten im Bootshaus und auf dem Gelände. Bernd Kieser übernahm das Vortragen des Berichts des Kassenprüfers Stefan Faude, der eine vorbildliche Kassenführung bestätigte. 

Es wurde eine Beitragsanpassung ab 2019 zur Abstimmung gestellt. Als Grund nannte Heinz Spies u.a. Kostensteigerungen und das in die Jahre gekommene Gebäude. Die Einnahmen der Beiträge entsprechen ungefähr den laufenden Ausgaben. Daher ist eine Erhöhung notwendig.

Diese neuen Beiträge wurden ohne Gegenstimmen angenommen: Einzelmitgliedschaft: Erhöhung um 10 € jährlich (von bisher 50 € auf 60 €) Familienmitgliedschaft: Erhöhung um 20 € jährlich (von bisher 80 € auf 100 €).

Ehrungen für lange Mitgliedschaft: 25 Jahre: Lisa Fritz, Inge Oberländer, Karl-Heinz Herr, Siegmund Biewer. 40 Jahre: Horst Meng, Kurt Adolf. 50 Jahre: Uschi und Robert Ganz , Rolf Dieter Gabel. 60 Jahre : Wilfried Gredel, Wolfgang Zobeley. 70 Jahre: Karl Nassner.

Neuwahlen: 1. Vorsitzender: Roland Schäfer 1. Schriftführerin: Melanie Schäfer 2. Schriftführer:  Andreas Krupp Beisitzer: Veronika Fitterer, Jochen Reifenberg Kassenprüfer: Bernd Kieser

Alle Kandidaten wurden einstimmig in ihr Amt gewählt.

Da der Jugendwart zu kurzfristig zurück getreten ist, konnte hier keine Wahl erfolgen. Als kommissarischer Jungendwart konnte Markus Brand gewonnen werden.

Heinz Spies gab zum Abschluß der Versammlung einen Rückblick auf die letzten 19 Jahre als 1. Vorsitzender. Vor allem in den letzten Jahren konnte viel bewegt werden auch Dank der Unterstützung der Mitglieder. Als Beispiele nannte er u.a. die Erstellung des Kinderspielplatzes, die Ausweisung als offizielle Kanu-Station und den Innenausbau des Bootshauses. Auch die Verwaltung hat immer mehr Zeit in Anspruch genommen. So wurden Formulare (z.B. Datenschutz) oder Verträge erstellt und optimiert. Das schöne ist, dass neue Mitglieder auch bereit waren und sind Verantwortung zu übernehmen. Der Verein ist mit den neuen und langjährigen Mitgliedern gut für die Zukunft aufgestellt. Daher ist es jetzt eine gute Zeit, um die Verantwortung als 1. Vorsitzender abzugeben. 

Der neu gewählte 1. Vorsitzende Roland Schäfer bedankte sich bei Heinz Spies für die sehr erfolgreichen letzten 19 Jahre. Er versprach den Verein in seinem Sinne weiterzuführen und sich immer für das Wohl des Vereins einzusetzen. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit der teilweise neu gebildeten Vorstandschaft und sei sich sicher, dass er mit diesem Team und allen Mitgliedern den WSV gut in die Zukunft führen werde.

 

Ab 12. Januar 2019 // Kentertraining im Hallenbad

Wie in jedem Jahr findet an sechs Samstagen im Januar und Februar das Rollentraining im Brühler Hallenbad statt. Die jeweils zweistündigen Trainingseinheiten dienen zur Vorbereitung auf die kommende Saison und werden sowohl von erfahren Paddlern als auch von Neulingen gerne genutzt. Über 30 Paddler waren im Wasser und vom Beckenrand aus aktiv. Im ruhigen, klaren Wasser unter Anleitung der Trainer läßt es sich gut und sicher üben. Die absoluten Anfänger beginnen unter der ausführlichen Anleitung von Andreas Körner, nach einem theoretischen Teil, damit den sicheren Ein- und Ausstieg sowie kontrolliertes Kentern und den Wiedereinstieg auf dem Wasser zu trainieren.

Weiter fortgeschritten, wird die Paddelstütze geübt. Hier bringt man das Boot in Schieflage, um es dann mit gezieltem Einsatz von Körper und Paddel wieder aufzurichten und so eine drohende Kenterung zu vermeiden. Sollte es dann doch mal zu einem Umfallen des Bootes kommen, wird die Eskimorolle eingesetzt. Dieses ist die schwerste Übungseinheit und erfordert großen Durchhaltewillen. Der Bewegungsablauf ist sehr komplex. Wenn man jedoch die Technik einmal erlernt hat, erfolgt dies ganz ohne Kraftaufwand. Manchen Paddlern gelingt der Durchbruch eher und manche benötigen ein langes Training um zum gewünschten Erfolg zu kommen. Unter der Leitung von Bernd Schneider, Peter Deutsch und weiteren erfahrenen Trainern wurden den Paddlern diese Techniken vermittelt. Selbst wenn man die Eskimorolle bereits beherrscht, sollte man diese regelmäßig trainieren. So konnten die Anfänger im Schwimmbad gut beobachten, wie eine gelungene Rolle funktioniert. Dies führte auch dazu, daß die meisten -dieses Ziel vor Augen- hoch motiviert weiter geübt haben. Auch in diesem Jahr gelang einigen Paddlern die Rolle zum ersten mal, was zu Applaus und Jubelrufen führte.

 

31. Dezember 2018 // 06. Januar 2019 // Silvester- und DreikÖnigspaddeln

Auch im Winter bieten sich ausreichend Gelegenheiten dem Paddelsport nach zu gehen. Das am 31.12. stattfindende Silvesterpaddeln mit dem Pfälzer Kanuverband erfreute sich großer Beliebtheit. Die Brühler waren mit 17 Paddlern die am stärksten vertretende Gruppe bei den teilnehmenden Vereinen. Gefahren wurde eine 20 Kilometer lange Strecke von Speyer bis zur Paddlergilde Ludwigshafen. Trotz des trüben Wetters war es eine sehr angenehme Fahrt. Lediglich ein paar wenige Regentropfen vielen vom Himmel, aber das macht den Wassersportlern ja bekanntermaßen wenig aus. Die Strecke führte unter der Speyerer Autobahnbrücke hindurch, vorbei am Brühler Bootshaus und am Mannheimer Großkraftwerk. Im Bootshaus der Ludwigshafener versorgte das Küchenteam die Paddler mit einer hervorragenden, selbst gemachten Kartoffelsuppe und knackigen Würstchen.

Nur eine knappe Woche später -nämlich am 6. Januar- fand schon die nächste Veranstaltung statt. Beim Dreikönigspaddeln wurde die große Runde mit Start und Ende am Bootshaus gefahren. Anlaß war die Einladung der Brühler Kollerskipper, sie am Bootssteg im Otterstätter Altrhein zu besuchen. Die Paddler kamen dem sehr gerne nach. Aufgrund des herzlichen Empfangs der Kollerskipper mit Heißgetränken, Kuchen und Bretzeln fühlten sich die Paddler dort sehr wohl. Nach angenehmen Gesprächen stiegen alle wieder in ihre Kajaks, um die Runde zu Ende zu paddeln.

 

16. Dezember 2018 // Adventsfeier im Bootshaus

Pünktlich zur Adventsfeier des WSV Brühl viel der erste Schnee in diesem Jahr und sorgte somit für die passende Stimmung im festlich geschmückten Bootshaus. Dank der liebevollen Vorbereitung durch Gudrun Gredel und einigen Helferinnen konnte für ein paar Stunden etwas Besinnlichkeit in der oft hektischen Vorweihnachtszeit einkehren. Gedichte und gemeinsam gesungene Weihnachtslieder sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Durch reichlich Kuchenspenden konnte ein Büffet an süßen Leckereien angeboten werden, das den großen und kleinen Gästen ganz offensichtlich gut schmeckte.

Auch dieses Jahr durften die Anwesenden den Brühler Bürgermeister Dr. Ralf Göck begrüßen. Im Namen der Gemeinde überreichte er Ehrenamtspässe für besondere Verdienste an die Mitglieder Robert Sügis und Andreas Kaupp. Sie hatten - neben vielen anderen Projekten – dazu beigetragen, daß die neuen Fenster im Bootshaus realisiert werden konnten.

Nach den Ehrungen und Danksagungen klang der Nachmittag gemütlich aus.

 

09. Dezember // Last Christmas auf dem Rhein - Das Nikolauspaddeln

Am zweiten Adventssonntag fand dieses Jahr das Nikolauspaddeln des Sportkreises Mannheim statt. Es fanden sich wieder rund 80 Paddlerinnen und Paddler aus der Region auf der Kiesbank vor Speyer ein. Die Brühler von Phillipsburg kommend landeten an, um sich unter das Paddler-Volk zu mischen und mit Heißgetränken aufzuwärmen. Kreiswanderwart Gerhart Maier begrüßte alle Teilnehmer.

Mit einem dreifachen Ahoi machten sich die Paddler auf den Weg rheinabwärts. Dank der regenreichen Tage hatte der Rhein endlich wieder etwas mehr Wasser. Dies zeigte sich deutlich an der Strömung, die wieder stärker war, als in den letzten Wochen. So ging es mit weniger Anstrengung den Rhein abwärts. Die Brühler waren wieder mit einer Gruppe von über 10 Paddlern vertreten. Für viele zählt dieser Termin im Kalender zu den schönsten Fahrten des Jahres.

Das besondere ist, daß die meisten mit Nikolausmütze auf dem Kopf ins Boot steigen. Dieses Jahr war ein Mannheimer Verein sogar mit einem Drachenboot dabei. 12 Paddler und ein Steuermann, der als Nikolaus verkleidet hinten im Boot stand, sorgten mit abgespielten Weihnachtshits für gute Stimmung auf dem Wasser. Dies führt auch dazu, daß Binnenschiffer und Spaziergänger neugierig beobachten, was da so vor sich geht. Es ging zunächst für alle bis zum WSV Brühl, wo die Mittagspause geplant war.

Das Bootshaus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Küchenteam des WSV leistete wie jedes Jahr gute Arbeit und versorgte die hungrigen Paddler schnell mit leckerem Eintopf, Würstchen und Getränken. Nach der Stärkung ging es für die meisten weiter zur Endstation nach Mannheim. Die Brühler, schon an ihrem Ziel angekommen, blieben noch etwas länger sitzen.

 

14. Oktober // GrÜnweißer Saisonabschluss auf dem Neckar

Auf den Wasserstand des Neckars ist verlass. So war zum Saisonabschluss genügend Wasser vorhanden, um die Flotte von Paddlern des WSV in ihren grün-weißen Vereinsshirts aufzunehmen. Auch in diesem Jahr wurde wieder die sehr schöne Strecke von Neckargemünd nach Neckarsteinach gepaddelt. Mit 34 Teilnehmern gesellte sich ein weiterer Rekord in dieser erfolgreichen Saison dazu. Hat der WSV doch aktuell die höchste Mitgliederzahl in der Vereinsgeschichte. Dieses Jahr konnten 24 neue Schnuppermitglieder gewonnen werden und der Verein freut sich seit vielen Jahren wieder über mehr als 20.000 gepaddelte Flußkilometer in einer Saison.

Es waren auch eine große Zahl an Neupaddlern mit auf der Strecke: in Einer- und Zweierkajaks und einem Großkanadier, der von 7 Paddlern vorangetrieben wurde. Der Sonnenschein setzte die herrliche Landschaft mit ihren Burgruinen gekonnt in Szene und schon bald näherten sich die bunten Boote der Ausstiegsstelle in Neckarsteinach.

In einem griechischen Restaurant wurden alle mit Essen und Trinken versorgt. Da das Restaurant mit einem Schlag gefüllt war entstanden doch etwas längere Wartezeiten. Da es bei den Vereinsfahrten auch um die Geselligkeit geht, nutze man die Zeit eben, um gute Unterhaltungen zu führen.

Am Nachmittag war die Uferpromenade mit Spaziergängern gefüllt und das Einbooten wurde von vielen Schaulustigen begleitet. Ein kurzer Pfiff und schon ging es gemütlich stromabwärts Richtung Ausstieg. Das Verladen erfolgte wie immer routiniert und alle freuten sich auf den Ausklang bei Kaffee und Kuchen am Bootshaus. Hier wurde noch mal richtig aufgetischt. Aufgrund der milden Temperaturen blieb die Runde noch lange draußen sitzen, um die Abendsonne noch vollends auszukosten.

 

30. Mai bis 02. Juni // Wanderfahrt nach Bamberg

Das Frankenland ist ein schönes Reiseziel. Auch für Paddler, die Städte und Natur vom Wasser aus erleben. So ging es für die Brühler auf ihrer jährlichen Vereinsfahrt nach Bamberg. Der Obermain, die Wiesent und die Regnitz wollten befahren werden.

Das Lager wurde auf der Zeltwiese des Faltbootclubs Bamberg aufgeschlagen. Diese bot genügend Platz für die Brühler sowie Ludwigshafener und Heilbronner Paddler, die sich rege über die geplanten Touren austauschten.

Wie immer zu Beginn der Paddeltage wurde am Abend gemeinsam gegrillt und Wanderwart Kurt Weber stellte den Plan für die kommenden Tage vor. Eine 17 km lange Tour auf dem Obermain zum Einpaddeln stand für den Feiertag auf dem Programm.

Schon früh kamen die ersten aus den Schlafsäcken und bereiteten sich auf den Tag vor. Das Verladen der Boote, die Fahreraufteilung und die Fahrzeugrückholung lief reibungslos, da alles am Vorabend bereits geregelt wurde. So konnten die ersten Boote um 11 Uhr in den Main einsetzen. Der Flußabschnitt von Hausen bis Hallstatt ist erst vor kurzem renaturiert worden und frei von Wehren und Schiffsverkehr. So machte es sichtlich Spaß auf den abwechslungsreichen Gewässer Landschaft und Tierwelt zu bestaunen.

Noch am Abend wurde in der Gaststätte des Faltbootsclubs die Tour auf der Wiesent für den nächsten Tag geplant. Die etwas weitere Anfahrt erforderte früheres Aufstehen und einen reibungslosen Ablauf, da aus Naturschutzgründen ab 17 Uhr dort nicht mehr gepaddelt werden darf.

Die Tour verlief, bis auf zwei Paddelbrüche und der Kenterlust eines noch etwas unerfahreneren Mitglieds, sehr gut. Ersatzpaddel konnten besorgt werden und dem Gekenterten wurde professionelle Hilfe zu teil.

So hatten alle bei schönstem Sonnenschein ihren Spaß in den Schwällen des kleinen Flusses. Vorbei an den hohen Felsen und den Wäldern der Fränkischen Schweiz. An der Sachsenmühle wurde gerastet und kühle Getränke sowie die Vesper stärkten die Paddler für die letzten Kilometer Richtung Muggendorf, um dort überpünktlich um 16.30 Uhr das Wasser zu verlassen. Auf dem Zeltplatz saß die Gruppe dann noch lange zusammen, um beim Kenterbier den Tag Revue passieren zu lassen.

Da am ersten Tag der Obermain nur bis zur Hälfte befahren wurde, kam am Tag drei der noch fehlende Abschnitt unter die Paddel - mit dem Ausstieg direkt am Campingplatz. Die Schwälle auf der Strecke animierten zum Spielen und so kam es noch zu einem spritzigen Wettrennen im Handpaddeln. Es könnte sein, daß diese Kraft daher auf den letzten Kilometern nach Bamberg gefehlt hat. Das Wasser stand still und die Paddler kämpften sich regelrecht hoch bis zu ihrem Zeltplatz.

Die verlorenen Kräfte mussten dann am Abend in der schönen Altstadt wieder mit den regionalen Spezialitäten aufgefüllt werden.

Der Höhepunkt der Vereinsfahrt stand am Sonntag auf dem Programm. "Die Bamberger Runde". Das sind zwar nur 8 km, aber die zweite Hälfte hat viel zu bieten. Unter der Führung eines Bamberger Paddlers kam die Gruppe an den Hollergraben. Einer alten Fischtreppe, die es im Slalom zu befahren galt, dann ein Waldstück mit ruhigem Lauf und zum Abschluss eine schöne breite Schwallstrecke die unterhalb an einer alten Schleuse mit Handbedienung endete. Die Paddler mit kürzeren Booten verschwanden recht schnell in den Haarnadelkurven der Fischtreppe und kamen mit viel Spaß an der Schleuse an, um auf die Fahrer der Langboote zu warten, die vom Bamberger Paddler geschleust wurden.

Gemeinsam ging es dann vorbei an der Slalomstrecke unterhalb des Rathauses, die natürlich auch von ein paar Paddlern getestet wurde. Durch das romantische "Klein Venedig" ging es dann zum letzten Ausstieg. Die Runde war der krönende Abschluss einer sonnigen, sehr gut organisierten Vereinsfahrt an die sich alle noch lange erinnern werden.

Zumindest bis zum nächsten Jahr, wenn es dann wahrscheinlich wieder nach Franken geht. Diesmal an die Saale.